„Lernen mit allen Sinnen“

Die Besucher konnten unter anderem lernen, wo die einzelnen Kontinente liegen und welche Tiere dort heimisch sind und vieles mehr.
Höttingen: Montessori-Schule |

Eindrücke vom Tag der offenen Tür in der Montessori Schule Weißenburg-Gunzenhausen.

 Am vergangenen Wochenende standen in Weiboldshausen – Primarstufe (Grundschule) – und Pleinfeld – Sekundarstufe (5. bis 10. Jahrgangsstufe) – die Türen der Montessori Schulen weit offen, um Interessierten einen Einblick in das „Lernen mit allen Sinnen“ zu vermitteln.
Wie groß das Interesse war, war schon bei der Parkplatzsuche zu erkennen. Und auch im Inneren der Gebäude herrschte sehr reges Treiben: Von 13 bis 17 Uhr wechselten sich Vorträge der Schulleitung, Christine Kremser, und Darbietungen der Kinder ab. Für die künstlerische Untermalung sorgten Musik- und Tanzvorführungen. Dazwischen bestand ausreichend Gelegenheit, die verschiedenen „Klassen“ zu besuchen und sich mit Schülern und Lehrern auszutauschen.

Es geht ums „Be-Greifen“

Anders als in regulären Schulen, werden die Kinder nicht in Klassenstufen, sondern klassenübergreifend in Lerngruppen mit bis zu 20 Kindern unterteilt, welche jeweils von zwei Pädagogen betreut werden. Natürlich gibt es in den Klassenräumen auch eine Tafel, aber diese ist ein Relikt aus dem „vorherigen Leben“ des Schulhauses und wird eher selten eingesetzt. Die Lehrer sitzen mit den Schülern auf Augenhöhe entweder am Tisch oder auf dem Boden und begleiten, statt belehren sie, beim Auseinandersetzen mit den Lerninhalten. Teil des Konzeptes ist auch der einmal im Monat stattfindende Seniorennachmittag, welche unter dem Motto „Erfahrungsschule des sozialen und ökologischen Lebens“ steht. Daneben besitzt in der Ganztagesschule aber auch die künstlerische und musikalische Förderung einen hohen Stellenwert, die sich je nach Neigung hervorragend in den Tagesablauf integrieren lässt. Apropos Tagesablauf: Hausaufgaben und „Lernen“ ist im Normalfall ebenso um 15:30 Uhr „abgehakt“ wie viele Freizeitaktivitäten, sodass der Rest des Tages der Familie gehört.

Alle Wege stehen offen

Bereits nach der Primarstufe könnte auf eine „normale“ staatliche Schule – Realschule, Mittelschule oder auch Gymnasium – gewechselt oder die Sekundarstufe bis zur Jahrgangsstufe 10 absolviert werden. Ab hier gibt es wieder mehrere Möglichkeiten: Ausbildung, Abitur oder Fachabitur. Die beiden letzteren Varianten sowohl an einer staatlichen als auch an einer Montessori-Einrichtung.

Mehr Informationen

www.montessoriwug.de
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