Ein überraschter Gewinner beim 23. Kunstförderpreis Kissing

Eugen Keri aus Augsburg holte sich mit "Urbanis 2" überraschend den ersten Platz beim 23. Kissinger Kunstförderpreis
Kissing: Rathausplatz | Mit Urbanis II holt sich Eugen Keri den ersten Platz. Zweiter wird Vorsitzender des Kunstkreises Lechkiesel Gernot Kragl mit Seascape.

Ein langer Freitagabend war es für die fünfköpfige Jury gewesen, sich bei  55 Ausstellungsstücken (47 Bilder und 8 Plastiken) von 31 Künstlern für die drei Preisträger des von der Stadtsparkasse Augsburg finanzierten 23. Kunstförderpreises Kissing zu entscheiden. Beworben hatten sich sogar 52 Künstler mit 89 Werken. Erster wurde der Augsburger Graphiker Eugen Keri mit seinem in Mischtechnik gefertigten Werk, zu dem ihn ein Spaziergang durch die nächtlichen Straßen der Stadt inspiriert hatte. Erst vor einem Jahr sei er dem Kunstkreis Lechkiesel beigetreten und es sei seine erste Teilnahme am Kunstförderpreis gewesen, verriet er. Mit „Seascape“, dem von der Sonne gelb angestrahlten und leuchtenden Meer, wurde Gernot Kragl Zweiter, den dritten Platz holte sich Emmeran Achter mit seiner in Acryltechnik gemalten Komposition „Boot“.
Zweite Bürgermeisterin Silvia Rinderhagen begrüßte als Ehrengäste die Vertreter der Gemeinden Mering, Ried, Aindling und Peter Feile als stellvertretenden Landrat im Kissinger Rathaus. Musikalisch umrahmt wurde der festliche Abend von feinsten lateinamerikanischen Rhythmen der Band Maxito Quintero and the Manolos, begleitet von Schülern der Musikschmiede Kissing. „Tauchen Sie ein in märchenhafte Welten und entdecken Sie die Geheimnisse der Kunst. Kunst wischt uns den Alltagsstaub von der Seele“, zitierte Rinderhagen den bekannten spanischen Maler Picasso. Werner Kraus, der Geschäftsführer der Stadtsparkasse Augsburg, ermunterte die Besucher, sich Zeit zu nehmen, die Bilder in aller Ruhe zu betrachten und seine eigenen Gedanken dazu zu finden. Gernot Kragl als Organisator der Ausstellung bedankte sich für die geschaffene Plattform für Künstler des Wittelsbacher Landes, ihre Werke zu präsentieren. „Kunst hilft, Sehnsüchte und Wünsche zu erfüllen und lehrt uns, mehr zu sehen und zu begreifen und sensibler zu werden“, verriet er. Die drei Preisträger konnten sich über 250, 750 bzw. 1000 Euro freuen. Als spontan und virtuos bezeichnete die Jury das Werk „Boot“, der zweite Platz „Seascape“ zeige Realität und Nähe und hinten Tiefe. Besonders schwer war es für die fünf Juroren, darunter die drei freischaffenden Künstler Josef Zankl, Martin Beckers und Liliane Meßner gewesen, sich unter den vielen guten Werken für einen Gewinner zu entscheiden. Für kulinarische Genüsse sorgte das Küchenteam um Rita Höfler, Ursula Roll und Heinrich Marquardt.
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