Seit drei Jahren ist Maren Schubert in Kissing Seniorenbegleiterin

Maren Schubert ist seit 2010 Pfarrerin im Ehrenamt und arbeitet seit über drei Jahren als Seniorenbegleiterin in Kissing. Sie kann bei wichtigen Fragen weiterhelfen oder an Fachstellen vermitteln und gibt Mut und Kraft durch Gespräche und Gebet.
Kissing: Emmauskirche | Im Jahr 2010 entschied sich die 53-jährige Mutter drei Kinder, in der Gemeinde ihres Mannes als Pfarrerin im Ehrenamt tätig zu werden. Seit 2016 besucht sie im Auftrag des Gemeindeaufbauvereins der Emmauskirche Kissing Senioren, die Geburtstag hatten oder den Wunsch zum Gespräch geäußert haben.

Zur Pfarrerin im Ehrenamt wurde Maren Schubert am 10. Oktober 2010 in Neu-Ulm berufen. Seitdem hält sie Gottesdienste, organisiert das jährliche Krippenspiel und kümmert sich um zwei Hauskreise, mit denen sie in der Bibel liest oder Themen über den Glauben bespricht. Viele Jahre leitete sie zusätzlich einen Jugendhauskreis, der momentan pausiert. Beim Seniorenfrühstück hält sie jeweils im November einen Vortrag. Sie sprach bereits über Martin Luther, Philipp Melanchthon oder „Was Glaube mit Schokolade zu tun hat“.

Seit dreieinhalb Jahren besucht sie im Auftrag des Gemeindeaufbauvereins der Emmauskirche Kissing, der ihre überkonfessionelle Arbeit durch Spenden finanziert, drei Stunden in der Woche Senioren und Seniorinnen, die 70, 75, 80 oder älter wurden oder wenn die Kinder einen Besuch bei ihr angefordert haben. Drei bis vier Termine kann sie in der Woche erledigen. „Meine Aufgabe ist es, seelsorgerisch tätig zu sein und Senioren in wichtigen Fragen weiterzuhelfen“, verrät Schubert. Menschen, die nicht mehr so aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, gewännen oft den Eindruck, vergessen zu sein, weiß sie. Dem soll das Angebot der Seniorenbegleitung entgegenwirken. Oft stehen die Fragen „Was wird aus mir oder meinem Haus? Wie regle ich meine Beerdigung? an. Manchmal sind es auch Krankheit, Trauer oder Konflikte mit dem Ehepartner, wo sie mit Rat und Tat helfen kann. „Ich kämpfe gegen die Einsamkeit dieser Menschen und mache sie auf die Angebote für Senioren in der Gemeinde aufmerksam“, sagt Schubert. Sie vermittelt auch an Fachstellen weiter oder hilft bei Armut mit einer Spende. Oft gingen ihr die Besuche sehr nahe und sie bete mit den älteren Menschen gemeinsam oder schließe sie später in ihr eigenes Gebet mit ein, berichtet sie. Die Idee einer Seniorenbegleitung habe die Emmauskirche aus Hochzoll übernommen und mit der zuständigen Kraft habe es ein Treffen gegeben, so Schubert. Sie freut sich über die vielen Kontakte und das Vertrauen, das ihr entgegengebracht wird. Die Arbeit bereite ihr viel Spaß und Zufriedenheit. Erfreulich sei es für sie, wenn sie einen älteren Menschen, der länger nicht in der Öffentlichkeit zu sehen war, beim Einkaufen treffe und bemerke, dass es ihm besser gehe.

Info: Wer mit Maren Schubert einen Termin vereinbaren möchte, erreicht sie über das Seniorentelefon 01573 2664388.
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