Was verbirgt sich hinter Pelmeni, Asian Fusion oder Papas à la Huancaína?

Zwölf Teilnehmer kochten bei der fünften Koch-Challenge des Meringer Vereins IKM e.V. in der Küche der Kissinger Mittelschule Rezepte aus Deutschland, Österreich, Peru, Kamerun und Asien.
Kissing: Mittelschule | Bei der fünften Koch-Challenge des Meringer Vereins IKM in der Kissinger Mittelschule erfuhren das die Teilnehmer. Sie kochten beliebte Rezepte Deutschlands, Österreichs, aus Peru, Kamerun und Asien. Zwei männliche Köche traten dem Verein bei.

Nathalie Hieble aus Mering brachte ein Rezept aus ihrem Heimatland Weißrussland mit, das sie mit ihren Kindern Julian, Maximilian, Amelie und Milena kochte. Sie bereitete die russischen Teigtaschen „Pelmeni“ mit Nudelteig und einer Füllung aus Zwiebeln und Hackfleisch zu, die zu Säckchen zusammengedrückt, im Wasser gekocht und mit etwas Butter und Sauerrahm darauf serviert werden. Zu Hause hatte sie schon den Teig für ein typisches frittiertes Gebäck mit Puderzucker vorbereitet. Zum fünften Mal bot der Internationale Verein Mering unter Leitung von Maureen Lermer die außergewöhnliche Kochveranstaltung an, die erstmals in der Schulküche der Mittelschule Kissing stattfinden konnte. Jeder Teilnehmer brachte ein Rezept mit allen dazu benötigten Zutaten mit. Nach dem Kochen verkosteten alle gemeinsam die verschiedenen Gerichte.

Zwölf Teilnehmer waren dem Angebot, international zu kochen, gefolgt und machten sich ab 15 Uhr in der Mittelschule von Kissing an die Arbeit. Ulrich Merkl, der das erste Mal kam, entschied sich für einen Kaiserschmarrn und Apfelkompott. Er kocht sehr gerne, oft für mehrere Freunde am Wochenende, und beherrscht Rezepte aus Thailand, Vietnam, der Karibik, Äthiopien und Eritrea, verriet er. Heike Scherer bereitete mit Äpfeln aus dem eigenen Garten und einem dickeren Pfannkuchenteig Apfelringe als Dessert zu. Die Vereinsvorsitzende Maureen Lermer kochte aus Pute, Weißkohl, Paprika, Karotten, Erbsen und Reis den in Kamerun beliebten „Jollof-Reis“ und dazu einen gemischten Salat mit Avocado, Tomate und Ei. Die „Asian Fusion“ ihrer Freundin Bernice aus den USA bestand aus Reisnudeln, Gemüse, Ei, Spinat, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Sardinen. „Wenn ich nicht mehr viel im Haus habe, mache ich gerne die Kräuternudeln mit Tomaten“, erzählte Gerlinde Braun. Für das Rezept pürierte sie Petersilie mit Salz, Pfeffer und Olivenöl, dünstete Zwiebeln und Knoblauch mit Wasser in einer Pfanne an, fügte dann die Nudeln, das Pesto und zuletzt in Achtel geschnittene Tomaten hinzu. Der Augsburger Stefan Rehbinder briet seine Kaspreßknödel aus einem Teig mit Brezen, dem er einen geriebenen Bergkäse hinzufügte. Von seinem selbst kreierten Rohkostsalat aus roter Bete, Pastinaken, Karotten, Sellerie und Äpfeln angemacht mit Zitronensaft, Öl und Petersilie waren die Teilnehmer besonders begeistert. Manuela Krämer hatte als Jugendliche vier Jahre in Peru gelebt und kocht immer noch gerne Rezepte aus dem südamerikanischen Land wie die Kartoffeln mit Oliven und Eiern und einer scharfen gelben Soße. „Die Papas à la Huancaína werden in Peru als Vorspeise gegessen und meine Familie liebt sie genauso wie ich“, verriet sie lachend.

Als nächstes Event des Vereins IKM e. V. bietet Heike Scherer einen Abend für Aquarellmalen in der AWO Mering am 14. Dezember von 19.30 bis 22 Uhr an und bittet Interessierte um eine Anmeldung unter 01739569100.
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