Girls‘ Day bei der Königsbrunner BePo

Bild: Sven Sauerwein
Der Polizeiberuf: Ein Buch mit sieben Siegeln?
Dieser Frage stellten sich 30 motivierte und interessierte Schülerinnen, welche am „Girls‘ Day“ der Bereitschaftspolizei in Königsbrunn teilnahmen. Von den unterschiedlichsten Schulen aus dem Landkreis bewarben sich diese „Girls“, um einen Einblick in den Alltag der Ausbildung zu bekommen, aber auch um den Polizeiberuf als solchen kennenzulernen. Dieser Aufgabe nahm sich Polizeihauptkommissar Roland Appelt mit seinem Team an.

Anhand verschiedener Stationen wurde den Schülerinnen anschaulich gezeigt, aus welchen Facetten die Polizeiarbeit besteht. Hierbei wurde zum Beispiel im Rahmen eines Rollentrainings ein Familienstreit nachgestellt. Bei diesem durften die Mädchen entweder einen Familienangehörigen spielen oder die Rolle einer Polizistin einnehmen. Polizeihauptkommissarin Carina Ratz, welche das Einschreitszenario fachkundig erklärte und rechtlich bewertete, war von den Teilnehmerinnen begeistert: “Das Auftreten als Polizistin wurde sehr gut umgesetzt!“
Weiterhin stand die kriminalistische Spurensicherung auf dem Programm. So wurden Fingerspuren auf Glas von den „Polizeigirls“ mit Spurensicherungspulver und Folie unter Anleitung der Spezialistin Polizeihauptmeisterin Tanja Sirch gesichert.
Die dritte Station wurde von den Selbstverteidigungstrainern Polizeimeisterin Gina Lindig und Polizeihauptmeister Benjamin Weiß geleitet. Hier wurden u.a. polizeiliche Einsatzmittel wie Pfefferspray und Handfesseln, welche dem Polizeibeamten auf der Straße zur Verfügung stehen, gezeigt.
Bei allen Übungen leisteten engagierte Polizeischüler des 51. Ausbildungsseminars mit Rat und Tat fachkundige Unterstützung und konnten auch im „Vieraugengespräch“ eine Menge aus ihrer Ausbildung und von ihren Erfahrungen berichten.

Polizeioberkommissarin Melanie Braunmüller übte zum Ende des „Girls‘ Day“ mit den Mädchen den Sport-Einstellungstest und testete beim Bankdrücken, Pendellauf und Kleinbankspringen deren aktuelle Fitness.
Als Abschluss kamen alle beim Selbstverteidigungstraining nochmals richtig zum Schwitzen. Gleichgewichtsübungen und verschiedene Selbstverteidigungstechniken zeigten, wie wichtig es im Polizeiberuf ist, sich und anderen in Notsituationen helfen zu können.

Die Einstellungsberater des Polizeipräsidiums Schwaben Nord (Telefon: 0821 / 323 – 2989) standen am Ende dieser äußerst interessanten Veranstaltung für viele Fragen zum „Wunschberuf Polizei“ zur Verfügung.

Insofern wurde sicherlich das eine oder andere Siegel gebrochen und der Beruf den Schülerinnen in einer anschaulichen Weise nähergebracht.
Text: Roland Appelt
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