Vandalismus am Gymnasium Königsbrunn: Polizei schnappt mutmaßliche Täter

Die Unbekannten rissen Beamer und PC-Tower aus der Verankerung. Foto: Polizei Bobingen

35.000 Euro Schaden haben die mutmaßlichen Täter in der Nacht von 5. auf 6. August im Gymnasium Königsbrunn angerichtet. Sie zerstörten Spiegel, beschmierten Schultafeln und Fenster, setzten Toiletten mutwillig unter Wasser und rissen Beamer und Computer aus der Verankerung. Nun hat die Bobinger Polizei zwei junge Männer ausgemacht.

Die Täter haben während ihres Aufenthaltes im Schulgebäude Spiegel zerstört und Toiletten bewusst unter Wasser gesetzt und Schultafeln und Projektionsflächen mit Permanent-Markern beschmiert, sodass diese ausgetauscht werden mussten. Am Fenster wurde die Zahlenkombination 666 aufgemalt. Zudem rissen die Täter Beamer und Computer aus der Verankerung. Diese sind dabei so beschädigt worden, dass sie nicht mehr zu gebrauchen waren und durch neue Geräte ersetzt werden mussten.

Die Spurensicherung stellte damals Blutspuren am Tatort sicher. Die Polizei ging davon aus, dass sich einer der Täter bei der Tatbegehung verletzte.

Die mutwillige Sachbeschädigung im Schulgebäude des Königsbrunner Gymnasiums beläuft sich auf circa 35.000 Euro. Das Landratsamt Augsburg setzte unter anderem eine Belohnung für Hinweise aus.

Schüler aus der Oberstufe des Gymnasiums

Die Bobinger Polizei hat den Fall nun offenbar geklärt. Tatverdächtig sind ein Schüler aus der Oberstufe des Gymnasiums, sowie ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Augsburg. Über die Staatsanwaltschaft Augsburg wurden Durchsuchungsbeschlüsse beantragt, die die Polizei in der vergangenen Woche vollzog. Dabei stellten die Beamten ein Musikinstrument sicher, das bei der Tat entwendet wurde.

Ausstehend sind nun noch die Auswertung der sichergestellten Mobiltelefone der Beschuldigten, sowie der Abgleich mit den am Tatort gesicherten Spuren. Beide Tatverdächtigen machen von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Ihre Motive sind daher unklar. (pm)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.