Eine Freundschaft mit Höhen und Tiefen – Ökumenischer Kinderbibeltag "Freunde fürs Leben – Jonatan und David"

Abschlussgottesdienst ökumenischer Kinderbibeltag "Freunde fürs Leben"
 
König Saul will David den Hirtenjungen töten
Unter dem Leitgedanken "Freunde fürs Leben" startete der ökumenische Kinderbibeltag in der Grundschule West in Königsbrunn mit der biblischen Geschichte vom Königssohn Jonatan und dem einfachen Hirtenjungen David und ihrer ungewöhnlichen tiefen Freundschaft. Zum Start in den Kinderbibeltag mit eingeladen waren auch die Eltern ins Elterncafé. Jedoch streute sich im Vorfeld rasant ein absolut unwahres Gerücht, dass das Elterncafé abgesagt wurde. Somit blieben von den über 90 angemeldeten Eltern rund die Hälfte aus. Äußerst schade wie die Verantwortlichen Pfarrerin Elisabeth Knopf und Pastoralreferent Albin Furch betonten. Wie oder warum das falsche und niemals in Betracht gezogene Gerücht entstand, ist dem Organisationsteam rätselhaft.
Trotz alledem ließen sich die knapp 110 angemeldeten Mädchen und Buben der 1. bis 6. Klasse das gemeinsame Frühstück schmecken. Im Anschluss tauchten die Kinder sowie zahlreiche Eltern gemeinsam mit der Rahmenfigur, dem cleveren Raben Rita, über ein spannendes Theaterstück in die packende Geschichte ein.

König Saul ist neidisch, eifersüchtig und sehr wütend auf David. Das Volk jubelt David zu und nicht ihm, dem König. Saul ist klar, was David in die Hände nimmt, das lässt Gott ihm gelingen. Er kann einfach alles besser. Saul rastet schließlich aus und will David, den besten Freund seines Sohnes Jonatan, aus dem Weg haben, will ihn töten. David vertraut sich Jonatan an und teilt seine Sorgen mit ihm. Saul ist so aufgebracht und stink sauer, er bedroht sogar seinen eigenen Sohn. Der mutige und treue Jonatan hält aber sein Wort dieser aufrichtigen Freundschaft mit David und riskiert sein Leben um ihm zu helfen. Die beiden ungleichen Freunde wissen, dass Gott zwischen ihnen steht, sie verbindet und stark macht. David flieht angsterfüllt und sucht Schutz in einer Steinhöhle. Die beiden Freunde tauschen als Zeichen ihrer immerwährenden und tiefen Freundschaft Armbänder und festigen ihren Bund durch ein gemeinsames Gebet, denn sie sind sich sicher, der dritte im Bunde ihrer Freundschaft ist Gott.
In altersgerechten Kleingruppen erarbeiteten sich die Kinder diese bewegenden und aufwühlenden Impulsen der packenden Geschichte mit Gesprächen, lustigen Spielen und kreativen Bastelarbeiten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen konnten die Kinder zwischen zahlreichen vielfältigen Workshops wählen. Das wuselte es richtig im Schulhaus: Stationenlauf in der Turnhalle mit Bogenschießen, Freundschaftskarten basteln, kreativen Schmuck aus Kokosnussschalen und leeren Nespressokapseln herstellen, aufwendige Freundschaftsbänder knüpfen, in Ruhe Mandalas ausmalen, Freundschaftstaschen gestalten, knifflige und lustige Rätsel lösen oder beim Musikworkshop singen, tanzen und einen coolen Rapp einstudieren.

Im abschließenden kurzen Gottesdienst in der Kirche Maria unterm Kreuz verknoteten alle Kinder das in den Gruppen bemalte Band der Freundschaft rund um den Altar miteinander. Die Lücke schlossen Eltern und Geschwister ebenfalls mit einem Band und zu guter Letzt kam das goldene Gottesband mit ins Spiel und schloss den Kreis als Symbol das Gott immer bei uns ist.
Viele Ehrenamtliche und Jugendliche hatten das vielfältige Programm langer Hand kreativ und mit verschiedenen Elementen vorbereitet.
Ein spannender und abwechslungsreicher Kinderbibeltag zum Thema Freundschaft, der vielfältige Emotionen bei den Kindern offenbarte, Sehnsüchte und Wünsche aufdeckte, aber den Schülerinnen und Schülern viele nützliche Tipps an die Hand gab, was wahre und tiefe Freundschaft ausmacht, wie sie soziale Grenzen überwindet und man miteinander durch dick und dünn geht, auch Sorgen teilen kann, sich Mut zuspricht und welche fundamentale Bedeutung der Gedanke "versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen" hat. Freunde bereichern unser Leben und machen uns stark.
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