Freier Eintritt zum Jahreskonzert

Das Kammerorchester lädt am Samstag zu seinem Jahreskonzert ein. Foto: Stöbich
Königsbrunn : Königsbrunn |

Kammerorchester spielt im Gemeindezentrum



Peter Stöbich
Königsbrunn. Unter dem Konzerttitel „Around Mozart" lädt das Königsbrunner Kammerorchester am Sonntag, 4. Februar, zu seinem Jahreskonzert ins Gemeindezentrum St. Johannes ein. Beginn ist um 17 Uhr, der Eintritt frei. Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Komponisten aus dessen Wiener Umfeld auf. Neben Mozarts Klavierkonzert KV 467 in C-Dur erklingt seine Konzertarie KV 505 „Non temer amato bene“ für Sopran, solistisches Klavier und Orchester. Das Werk entstand als Abschiedsgeschenk für die Sängerin Nancy Storace, die nach einiger Zeit in Wien wieder nach London zurückkehrte. In ihrem Abschiedskonzert trat Nancy Storace gemeinsam mit Mozart am Klavier mit dieser Arie auf, in Königsbrunn werden die Sopranistin Cornelia Lindner von den Städtischen Bühnen Augsburg und Christoph Teichner am Flügel das Werk aufführen.
Der gebürtige Böhme Leopold Kozeluch, wie Mozart virtuoser Pianist und einfallsreicher Komponist, kam 1778 nach Wien. Dort entwickelte sich bald nach Mozarts Ankunft eine starke Rivalität zwischen den beiden Musikern, die einander nach einigen Begegnungen in herzlicher Ablehnung gegenübergestanden zu haben scheinen. Kozeluchs Fantasie in d-moll für Klavier und Orchester sowie seine Konzertarie„Ah me vieni idolo amato“ werden zum ersten Mal seit über 200 Jahren wieder erklingen. Von der Nachwelt als Feind und gar Mörder Mozarts bezeichnet wurde Antonio Salieri, dessen Ouvertüre zur Oper “Les Horaces” dargeboten wird. Joseph Haydn, von Mozart liebevoll mit „Papa Haydn“ tituliert, stand dem jüngeren Kollegen stets als väterlicher Freund zur Seite und äußerte gegenüber Leopold Mozart „Ich sage Ihnen vor Gott als ein ehrlicher Mann: Ihr Sohn ist der größte Komponist, den ich von Person und dem Namen nach kenne!" Seine Ouvertüre C-Dur „for an english Opera“ rundet das Programm ab, welches dabei wieder wie gewohnt vom künstlerischen Leiter Christoph Teichner moderiert wird.
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