Was unsere Namen bedeuten

Bürgermeister Franz Feigl und Kulturbüro-Chefin Ursula Off-Melcher freuen sich auf die Campus-Vortragsreihe.
Königsbrunn : Königsbrunn | Vortragsreihe im Königsbrunner Info-Pavillon

Peter Stöbich
Königsbrunn. Bereits im sechsten Jahr findet der "Königsbrunner Campus" statt, eine populärwissenschaftliche Ringvorlesung des städtischen Kulturbüros in Zusammenarbeit mit der Universität Augsburg. Die Vorträge finden jeweils um 19 Uhr im Informations-Pavillon am alten Postweg statt, der Eintritt ist frei. „Heuer wird es eine bunte Mischung mit einer Besonderheit und einer Neuheit geben", verspricht Ursula Off-Melcher, die Leiterin der Kulturbüros.
Denn neben den beliebten Vorträgen aus dem naturwissenschaftlichen Bereich gibt es auch ein Referat aus der Theologie, vom Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters, und zum ersten Mal einen musikalischen Vortrag von Kilian Sprau, der für seine besondere Thematik, den „Studien zum Liederzyklus als Künstler“, den Kulturpreis Bayern erhielt. Dass die Campus-Reihe so erfolgreich ist, freut auch Bürgermeister Franz Feigl: „Das ist dem persönlichen Kontakt von Ursula Off-Melcher zur Universitäts-Präsidentin Sabine Doering-Manteuffel zu verdanken!"
Zum Auftakt kommt am 4. April Professor Markus Sause nach Königsbrunn und spricht über Faserverbundwerkstoffe, für die es viele technische Anwendungsbereiche gibt. Fundamentalismus ist das Thema von Andreas Matena am 23. Mai. "Spätestens mit dem Beginn der Neuzeit ist auch das Christentum angehalten, sein Verhältnis zum fundamentalistischem Denken zu reflektieren", stellt der Referent fest.
Zu einem interessanten Abend lädt Klaus Vogelgsang am 19. September ein. Er wird sich mit der Bedeutung unserer Namen beschäftigen und nennt sein Referat "Warum wir heißen, wie wir heißen". Schließlich beschäftigt sich Kilian Sprau am 17. Oktober mit einem "Liederzyklus als Künstlerdenkmal". Er hat ein relativ unbeachtetes Werk untersucht: Sechs Gedichte von Nikloaus Lenau und Requiem op. 90 von Robert Schumann. Sprau unterzieht Text und Musik einer ausführlichen Analyse und deutet das Zusammenwirken beider Ebenen vor dem Hinterrund gesellschaftlicher Ereignisse der Entstehungszeit.
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