Nominierungsveranstaltung der Freien Wähler Königsbrunn

 

Freie Wähler schicken Dipl. Ing. Helmut Schuler als Bürgermeisterkandidat ins Rennen und setzen auf bewährte Kräfte und neue Gesichter

Große Zuversicht und Begeisterung herrschte bei den Freien Wählern in Königbrunn, als die Parteifreien ihren Bürgermeisterkandidaten und die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen am 15.03.2020 nominierten.

Der Vorsitzende Jürgen Haumann konnte im vollbesetzten Saal des Gasthof Krone neben zahlreichen Mitgliedern auch die FW-Landratskandidatin Melanie Schappin, den Kreisvorsitzenden Tobias Kunz und den stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Jungen Freien Wähler, Ferdinand Traub, begrüßen. Haumann erklärte gleich zu Beginn, dass man sich bei der Zusammenstellung der Liste bestimmte Kriterien auferlegt habe.

So wollte man bewährte Kräfte erhalten, neue Kandidatinnen und Kandidaten mit aufnehmen und gleichzeitig auch die Frauenquote anheben. Dass man hierbei nun aus dem Vollen schöpfen und alle Vorhaben umsetzen konnte, sei auch dem deutlichen Mitgliederzuwachs geschuldet, die der Ortsverband in den vergangenen zwei Jahren verzeichnen konnte, so der Vorsitzende weiter.

Für die Wahl des Bürgermeisters schicken die Freien Wähler den Stadtrat und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Helmut Schuler ins Rennen, der ohne Gegenstimme von der Versammlung nominiert wurde. Der Diplom-Bauingenieur und Ur-Königsbrunner ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne und große Ziele.

So benötige es für die vielen (Bau)Projekte der kommenden Jahre dringend Erfahrung und Kompetenz, um diese großen Aufgaben schnell und effizient umzusetzen. Ziel sei es, dass künftige Entscheidungen viel zügiger, ohne endlose Diskussionen und die überbordende Gutachterflut, im Rat entschieden werden.

Die Prioritäten, so Schuler weiter, müsse man so setzen, dass für alle Bürgerinnen und Bürger wichtige und erkennbare Verbesserungen erreicht und die Attraktivität der Stadt spürbar und für alle sichtbar gesteigert werden könne.

Um bei allen Themen und Entscheidungen eine deutlich günstigere Verhandlungsposition mit besseren Ergebnissen erzielen zu können, müsse die Bedeutung der Stadt Königsbrunn als größte Kommune im Landkreis bei allen Verhandlungen mit dem Landkreis und dem Land Bayern viel stärker betont werden. Als Beispiel nannte er hierbei die teuren AVV-Tarife, die Einrichtung einer eigenen Polizeistation sowie der geforderte Neubau einer FOS/BOS in Königsbrunn.

Aber auch für alle Planungs- und Sanierungsmaßnahmen hätte Königsbrunn mit einem Bauingineur als erstem Bürgermeister die erforderliche Fachkompetenz, um ganz von oben und entsprechend zielorientiert einwirken zu können.

Eine Herzensangelegenheit sei für für ihn die Wertschätzung des Ehrenamtes. Hier sollte seiner Ansicht nach ein Ehrenamt-Beauftragter für die notwendige Unterstützung und oftmals fehlende Koordination sorgen. Auch das Freizeitangebot für alle Bürgerinnen und Bürger bedarf einer Verbesserung, gerade auch die Generation 50+ sei ihm hier ein Anliegen.

So sind der längst fällige Senioren-Aktiv-Park sowie weitere Einrichtungen für die älter werdende Bevölkerung klare Forderungen des FW-Kandidaten. Auch gelte für die Rentengeneration und junge Familien gleichermaßen die dringende Forderung nach bezahlbarem Wohnraum. "Diesen zu verwirklichen ist eine der dringendsten Aufgaben und Forderungen der Zukunft und für die der Freien Wähler", so Helmut Schuler am Ende seiner Antrittsrede.

Die Stadtratsliste der Freien Wähler führt Helmut Schuler als Bürgermeisterkandidat an. Der Ortsvorsitzende Jürgen Haumann erhielt den Listenplatz 2, gefolgt von Stadtrat Jürgen Göttle (Platz 3), dem Fraktionsvorsitzenden Jürgen Raab (Platz 4) und der Stadträtin Hildegard Fröhlich (Platz 5).

Für den aussichtsreichen Listenplatz 6 konnten die Freien Wähler Tanja Kuschill, Inhaberin der „Tanzgalerie Kuschill“, gewinnen, die ebenso wie Muzaffer Sahinoglu (Platz 7) zum ersten Mal für den Königsbrunner Rat kandidiert. Michael Welsch (Platz 8), Robert Gebauer (Platz 9) und Alexandra Stegemann (Platz 10) komplettieren das erste Drittel der Kandidatenliste. Auch auf den weiteren Plätzen wurden die Auswahlkriterien konsequent verfolgt und zu Ende geführt.

Einigkeit und Zuversicht herrschte auch beim selbst auferlegten Wahlziel. Mindestens zwei Sitze mehr, also insgesamt „8+“ ,sollen es am Ende des Wahltages werden. Die Freien Wähler in Königsbrunn, so die abschließenden Worte aus der Versammlung, seien ein Garant für machbaren Fortschritt, aber auch für Bodenständigkeit und Heimatpflege. So würde man stets versuchen, Zukunftsvisionen und die dafür notwendigen Kosten in der Waage zu halten, zum Wohl der Stadt und der Bürgerinnen und Bürger.
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