Besuch aus Niederbayern

Gegen Landsberg konnte Marc Streicher noch treffen, sein Jubel war groß!
 
Ralf Rinke zählt schon jetzt zu den Leistungsträgern in der Mannschaft.
Königsbrunn: Hydro-Tech Eisarena |

Am Wochenende stehen für den EHC Königsbrunn wieder zwei interessante Partien auf dem Programm, zuerst geht es am Freitag in Grafing ab 20 Uhr gegen den EHC Klostersee. Sonntags empfängt die Mannschaft dann ab 18 Uhr auf heimischen Eis die "Black Hawks" des EHF Passau.

Mit dem EHC Klostersee durfte sich Königsbrunn schon einmal in der Vorbereitung messen, am Ende stand ein knapper Sieg für die Brunnenstädter gegen einen starken Gegner auf Augenhöhe. Doch ein Testspiel ist eben keine Begegnung, wo es um Punkte geht. Wie auch Königsbrunn ist der EHC Klostersee Aufsteiger in die Bayernliga, bisher sind die Grafinger im Soll und belegen gerade Platz sechs. Nach einem 4:3 Auswärtssieg gegen Miesbach folgte ein 4:2 Heimsieg gegen Erding. Doch danach setzte es eine bittere 3:9 Pleite in Dorfen, gegen die Klostersee in der Vorbereitung mit einem überdeutlichen 8:1 noch glänzen konnte. Zuletzt verlor die Mannschaft zuhause mit 0:4 gegen die Bad Kissinger „Wölfe“. Gegen Königsbrunn will Klostersee aber wieder in die Spur kommen und wichtige drei Punkte einfahren.

An die Black Hawks aus Passau hat der EHC keine guten Erinnerungen, als beide Mannschaften in der Landesliga aufeinandertrafen gab es für Königsbrunn nichts zu holen. Langfristig gesehen möchte sich Passau in der Oberliga etablieren, schon letztes Jahr landeten die Niederbayern nach der Vorrunde auf Platz sieben. Nachdem alle Leistungsträger gehalten werden konnten, verstärkten sich die Black Hawks mit drei jungen Talenten vom letztjährigen Oberligisten Deggendorf. Der 20-jährige Benoit Baumgartner und 19-jährige Matthias Sagerer wurden für die Defensive verpflichtet, im Angriff will der 20 jährige Michael Limböck sein Können zeigen. Aus Moosburg holte sich Passau den 23-jährigen Center Daniel Schander in die Dreiflüssestadt. In der letzten Bayernliga-Saison erzielte er in 38 Partien 48 Scorerpunkte. Anfang Oktober konnten die Black Hawks ihren Königstransfer verkünden, denn mit dem 33-jährigen Alexander Janzen holte sich der Verein einen DEL-erfahrenen Ex-U20 Nationalspieler an Bord. Doch gleich zu Beginn setzte es eine 1:6 Schlappe in Erding, danach verloren die Black Hawks ebenfalls auswärts nur knapp mit 3:4 nach Penaltyschiessen gegen die momentan so starken Bad Kissinger Wölfe. Das erste Heimspiel gegen Pegnitz konnten die Niederbayern aber mit 9:5 für sich entscheiden, gegen Königsbrunn soll auch der erste Auswärtssieg her.

Königsbrunns Trainer Fabio Carciola muss am Wochenende weiterhin auf den verletzten Hayden Trupp verzichten. Zudem ist der Einsatz von Defensiv-Spezialist Alexander Strehler unklar, der die Partie in Schongau aufgrund einer Verletzung frühzeitig beenden musste. Dafür ist Maximilian Hermann wieder mit im Kader, ebenso der bisher gesperrte Lukáš Hruzík. Zuletzt konnte der EHC gegen Landsberg und Schongau punkten, vor allem in der letzten Partie zeigte sich Königsbrunn sehr diszipliniert und generierte gerade mal drei Strafzeiten. Denn eines haben die bisherigen Spiele in der höchsten bayerischen Spielklasse gezeigt, in Unterzahl lässt sich gegen starke Gegner kein Blumentopf gewinnen. So kam der HC Landsberg am Wochenende unter die Räder, als die Gäste aus Schweinfurt gleich fünf Treffer in Überzahl erzielten und das Spiel mit 7:4 für sich entscheiden konnten.

Für Königsbrunns zweiten Vorstand und Top-Verteidiger Marc Streicher müssen am Wochenende weitere Punkte her, er glaubt an zwei lösbare Aufgaben: „Momentan verbessern wir uns von Spiel zu Spiel und hören auf, dumme Strafen zu provozieren. Wir befinden uns auf einem guten Weg. Für unser Selbstbewusstsein wären sechs Punkte die perfekte Ausbeute. Ich hoffe dass wieder so viele Zuschauer kommen werden um uns zu pushen!“
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