Ein Abgang und zwei Rückkehrer

Am Dienstag wurden beide Rückkehrer begrüsst. (im Bild v.l.n.r. Vorstand Tim Bertele, Jeffrey Szwez, Robin Pandel, Team Manager/Scout Benny Lauer)
 
Torfrau Jennifer Harß blieb im letzten Spiel ohne Gegentreffer.
Königsbrunn: Hydro-Tech Eisarena |

Am Wochenende stehen für den EHC Königsbrunn zwei Partien auf dem Programm, freitags sind ab 20 Uhr die "Gladiators" des TSV Erding zu Gast im heimischen Eisstadion. Sonntag kommt es dann auswärts ab 17 Uhr zum Derby mit den "River Kings" des HC Landsberg.

Königsbrunn startete in der letzten Woche mit einer knappen 3:5 Niederlage gegen Riessersee in die Verzahnungsrunde, die Partie gegen Miesbach fiel aber aus und wird zu einem späteren Termin nachgeholt. Zuletzt gab der EHC zwei Spieler an Buchloe ab, nun kam es unter der Woche zu weiteren personellen Änderungen im Kader der Brunnenstädter. Nachdem sich der EHC aus disziplinarischen Gründen von Dominik Schönwetter trennte, kehren nun zwei ehemalige Spieler in den Königsbrunner Kader zurück.

In der Verteidigung soll künftig der 31-jährige Robin Pandel wieder für mehr Breite sorgen, das Königsbrunner Urgestein spielte seit dem Juniorenbereich für seine Heimatstadt. Beim EHC schnürte er seit Vereinsgründung die Schlittschuhe und beendete 2018 aus familiären Gründen seine Karriere. Doch schon in der letztjährigen Aufstiegsrunde half er dem Verein aus, als in der Defensive Personalnotstand herrschte. Und auch dieses Jahr zieht es ihn wieder zu seiner Mannschaft, unter der Woche stieg er ins Training ein.

Mit dem 37-jährigen Jeffrey Szwez kehrt ein sehr erfahrener Spieler in den Kader zurück, 141 DEL-Spiele hat er für die Augsburger Panther und dem ERC Ingolstadt absolviert. In der letzten Saison war Szwez fester Bestandteil im Königsbrunner Team, in 22 Spielen erzielte er 33 Scorerpunkte. Nach Saisonende wurde es ruhig um seine Person, der frischgebackene Vater gönnte sich eine Auszeit vom Hockeysport. Doch als Vorstand Tim Bertele sich kürzlich bei ihm meldete, sagte Jeff Szwez spontan zu, um die neu entstandenen Lücken im Königsbrunner Kader zu stopfen. Auch er befindet sich mitten im Mannschaftstraining und wird am Freitag gegen Erding wieder auf dem Eis stehen.

Tim Bertele nennt Gründe für die Änderungen im Kader: „Nachdem wir die letzten Wochen doch den ein oder anderen Abgang zu verzeichnen hatten, haben wir nun reagiert um auch nochmals den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft zu erhöhen. Unser aktuelles Ziel ist das Erreichen der Play-off Runde. Daher freut es mich besonders dass Robin Pandel und Jeffrey Szwez sich spontan bereit erklärt haben uns zu helfen.“

Zuletzt gab es für Königsbrunn in Erding nichts zu holen, vor einem Monat setzte es eine 3:6 Niederlage gegen die Gladiators. Dabei präsentierte sich der EHC ungewohnt schwach in der Defensive und fing sich vermeidbare Treffer. Herausragender Spieler auf Seiten Erdings war der 25-jährige Florian Zimmermann, der an fast allen Toren beteiligt war und der Königsbrunner Verteidigung arg zusetzte. Als Tabellendritter der Vorrunde gingen die Oberbayern mit hohen Erwartungen in den nächsten Abschnitt der Saison. Zuletzt setzte es aber nach neun Siegen in Folge zwei Pleiten gegen Miesbach und Füssen. In der Brunnenstadt sollen nun wieder Punkte eingefahren werden.

Sonntags geht dann für Königsbrunn die Reise nach Landsberg zum Tabellenzweiten der Vorrunde. In den beiden bisherigen Partien gab es für den EHC gegen die River Kings nichts zu gewinnen. Zumindest im Hinspiel Mitte Oktober konnten die Brunnenstädter einen Punkt ergattern, verloren dann aber in der Verlängerung. Mit 143 Toren in 26 Spielen war Landsberg das torgefährlichste Team der Liga. Allerdings fingen sich die River Kings auch 102 Treffer, ein für die Bayernliga nur durchschnittlicher Wert. Pünktlich zur Verzahnungsrunde konnte Landsberg den ehemaligen Königsbrunner Spielertrainer Fabio Carciola für die Defensive verpflichten, allerdings wurde dieser bisher nur im Angriff eingesetzt. In den beiden bisherigen Partien konnte er zwei Scorerpunkte erzielen und wird auch gegen seinen ehemaligen Verein hochmotiviert sein. Allerdings starteten die River Kings holprig in die Verzahnungsrunde und kassierten in Bad Kissingen eine 3:6 Niederlage. Zuhause konnte Landsberg dann allerdings gegen Füssen mit 3:2 gewinnen. Zuletzt verlor der EHC Königsbrunn mit 3:7 in Landsberg, die Oberbayern gehen als klarer Favorit in die Partie.
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