Erster Abteilungsleiterwechsel nach 40 Jahren in der Tischtennisabteilung

Die Übergabe der Abteilungsleitung v.l. Katharina Fürst und Jürgen Hoffmann
 
Jürgen Hoffmann (Mitte) wurde zum Ehrenabteilungsleiter ernannt von seinem Stellvertreter Hans-Jörg Haug und seiner Nachfolgerin Katharina Fürst
Königsbrunn: PSV-Halle |

Der erste Abteilungsleiter der Tischtennisabteilung des PSV Königsbrunn, Jürgen Hoffmann setzt sich nach 40 Jahre zur Ruhe. Seine Nachfolgerin wird die ehemaligen Jugendleiterin Katharina Fürst.

Jürgen Hoffmann war zusammen mit dem 2. Stellvertreter und Kassier Theo Ditterich Gründungsmitglied der Tischtennisabteilung des Polizei SV Königsbrunn. Bei der Jahreshauptversammlung übergab er sein Amt nach exakt 40 Jahren an die langjährige Jugendleiterin Katharina Fürst. Als Stellvertreter wurden Hans-Jörg Haug und Theo Ditterich wiedergewählt. Neuer Jugendleiter wurde Trainer Christoph Glas.
Ein Interview mit dem an der Jahreshauptversammlung zum Ehrenabteilungsleiter gewählten Jürgen Hoffmann und seiner Nachfolgerin Katharina Fürst.

Jürgen Hoffmann, Gratulation zum 40-jährigen Vereins- und Abteilungsleiterjubiläum. Was war das schönste Erlebnis in den 40 Jahren?
Jürgen Hoffmann: Das war die Bayerische Jugendmeisterschaft 2004, bei der so viele Mitglieder geholfen haben und unser Verein bis in den letzten Winkel Bayerns bekannt wurde. Und die familiäre Atmosphäre im Verein über all die Jahre. Wir sind immer zu einem Kompromiss gekommen.

Was war Ihnen besonders wichtig?
Jürgen Hoffmann: Mir war wichtig, dass die Familie unserer Spieler mit im Verein dabei sein war. Wir haben von Anfang an Eltern unserer Jugendlichen zum Grillen miteingeladen und zu Festen brachte jeder Partner und Freunde mit.

Wie kam es eigentlich zur Gründung der Tischtennisabteilung?
Jürgen Hoffmann: Ich habe schon vorher Tischtennis gespielt und in Tischtennisvereinen, die ich kannte, hat mich gestört, dass es oft Grüppchenbildung gab und der eine nicht mit dem anderen spielen wollte. Deshalb wollte ich einen eigenen Verein gründen, in dem alle mit allen spielen und sich auch unterhalten, also niemand ausgeschlossen wird. Ich war damals schon in der Bereitsschaftspolizei Polizist und habe nur noch auf die Fertigstellung der Turnhalle gewartet und dann 1979 u.a. mit dem jetzigen Kassier Theo Ditterich die Tischtennisabteilung gegründet.

Auf was freuen Sie sich am meisten?
Jürgen Hoffmann: Ich freue mich, dass mit der Wahl meiner Nachfolgerin Katharina Fürst junges Blut mit neuen Ideen in den Verein eingebracht wird. In den letzten Jahren hatte schon ich tolle Stellvertreter und Mannschaftsführer und mit Katharina Fürst eine wunderbare Jugendleiterin, die ihre Ideen umgesetzt haben. Die Aufgabe ein Saisonheft für unseren Verein zu erstellen, die meine Nachfolgerin an der Jahreshauptversammlung hatte, finde ich klasse. Genau solche neuen Impulse braucht die Abteilung.

Katharina Fürst, herzlichen Glückwunsch zur neuen Aufgabe der Abteilungsleitung. Auf was freuen Sie sich am meisten?
Katharina Fürst: Ich freue mich darauf, die Verbindung zwischen Jugend und Erwachsenen weiter zu stärken. Ich war über 13 Jahre Jugendleitung, deshalb ist mir die Jugendarbeit ans Herz gewachsen. Unsere Jugendlichen werden ja zu unseren Nachwuchsspielern bei den Erwachsenen und sind damit für den Verein unglaublich wichtig.

Was möchtest du als erstes angehen?

Katharina Fürst: Als erstes kümmere ich mich um das Saisonheft. Es soll zum ersten Mal ein Magazin der Tischtennisabteilung geben, mit der wir unseren Verein und die Mannschaften der Jugend und Erwachsenen vorstellen. Wir wollen es dann bei unseren Ferienprogramm im August und dem Benefizturnier am 31.8. verteilen.

Wie funktioniert der Wechsel der Aufgaben nach einer so langen Amtszeit?

Katharina Fürst: Es hätte keine schöne Übergabe des Amtes geben können, da Jürgen Hoffmann weder abgewählt wurde noch selbst keine Lust mehr auf die Aufgabe hatte, er wollte einfach einem Jüngeren eine Chance geben und hat das 40-Jährige Jubiläum zum Anlass genommen. Er wird weiterhin Ansprechpartner für die Bepo bleiben und als Spieler erhalten bleiben, also ist das ein sehr guter begleiteter Neuanfang.
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