Fränkisches Wochenende für Königsbrunn

Das schwarze Ding muss ins Netz, allerdings nicht Patrick Zimmermann, sondern der Puck.
 
Nach seiner Boxeinlage darf Dominik Schönwetter am Freitag wieder spielen.
Königsbrunn: Hydro-Tech Eisarena |

Am Wochenende hat der EHC Königsbrunn zwei fränkische Mannschaften auf dem Programm. Freitags sind ab 20 Uhr die Bad Kissinger „Wölfe“ zu Besuch, am Sonntag geht dann für den EHC die Reise in die Oberpfalz zum Spiel gegen die „Ice Dogs“ des EV Pegnitz. Denn die Partie wurde nun kurzfristig an einen anderen Standort verlegt, doch dazu später mehr.

Nach nun bisher acht Spieltagen findet sich der EHC mit vier Siegen und vier Niederlagen im Mittelfeld der Bayernliga wieder. Sogar der Tabellenerste Füssen hat schon zwei verlorene Spiele auf dem Konto, die Liga ist ausgeglichener denn je. Gleich auf Platz zwei findet man den Freitagsgegner Bad Kissingen, am Ende steht abgeschlagen und noch ohne Sieg der EV Pegnitz.

Bad Kissingen stieg in der letzten Saison zusammen mit Schweinfurt und dem EHC aus der Gruppe 1 in die Bayernliga auf, die Wölfe holten sich dann sogar noch die Landesligameisterschaft. Für die neue Saison mussten aber die Verantwortlichen der Gäste größere Änderungen in ihrem Kader vornehmen, denn so wie die anderen Bayernligisten beschränkten sich die Unterfranken auf zwei Kontingentspieler. Königsbrunn profitierte in diese Fall von dieser Regelung, denn Bad Kissingens Goalie Donatas Žukovas wurde dadurch für den EHC frei. Im Tor der Gäste steht nun der Ex-Schweinfurter Benjamin Dirksen. Der Umbruch bei den Unterfranken war aber bisher ein großer Erfolg, schon im ersten Spiel setzten die Wölfe mit dem 5:2 Sieg gegen Landsberg ein Ausrufezeichen. Danach folgte eine Niederlage im Nebelchaos von Schongau. Allerdings blieb das bisher die einzige Auswärtsniederlage, denn die Wölfe holten sich Punkte in Dorfen, Klostersee und Miesbach. Zuhause verlor Bad Kissingen zwar vor zwei Wochen mit 3:8 gegen Erding, den EV Pegnitz fertigten die Gäste dann aber mit 9:2 ab. Mit nur 23 Gegentreffern ist das Team von Coach Mikhail Nemirovsky die abwehrstärkste Mannschaft, aber auch in der Offensive ist bei den Wölfen einiges geboten. So haben die Unterfranken mit Anton Seewald auch den torgefährlichsten Spieler der Liga in ihren Reihen, und Anton Zimmer ist pro Spiel für zwei Scorerpunkte gut. Damit gehen die Wölfe als Favorit in die Freitagspartie.

Der EV Pegnitz hat momentan massiv Probleme mit seinem Stadion, denn aktuell ist die Eisanlage außer Betrieb. Darum traten die Ice Dogs bisher nur auswärts an und verloren bisher alle Begegnungen. Ohne Eis und regelmäßiges Training konnten die Oberfranken noch nicht überzeugen, mit durchschnittlich nur zwei Toren pro Spiel bei durchschnittlich sieben Gegentreffern ist Pegnitz im Tabellenkeller angekommen. Als Alternative zum eigenen Stadion haben die Verantwortlichen der Ice Dogs am Mittwoch die Partie gegen den EHC in die Eishalle in Mitterteich verlegt. Anpfiff ist schon ab 17 Uhr.

Königsbrunns Trainer Fabio Carciola muss an diesem Wochenende entscheiden, wen er auf der Tribüne lässt. Denn nachdem Torfrau Jennifer Harß noch eine Weile brauchen wird, um wieder in die Mannschaft zu kommen, ist Donatas Žukovas als Nummer eins gesetzt. Carciola muss nun entscheiden, ob er als zweiten Kontingentspieler Hayden Trupp oder Lukáš Hruzík aufstellen wird. Dominik Schönwetter wird am Freitag nach seiner Sperre wieder mit im Kader sein, allerdings wird Lukas Fettinger fehlen.

Königsbrunns erster Vorstand Willi Bertele hofft auf wichtige Punkte am Wochenende: „Am Freitag brauchen wir wieder so eine Leistung wie gegen Erding, das wird eine enge Kiste auf Augenhöhe. Und falls wir am Sonntag in Pegnitz antreten sollten wird das auch kein Selbstläufer, denn in einem offenen Stadion kann alles passieren. Ich erwarte von der Mannschaft in beiden Spielen eine konzentrierte Vorstellung!“
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