Judo-Landkreisturnier wieder mit großer Resonanz; Polizeisportverein Königsbrunn organisiert zum wiederholten Male

Die Übung Standweitsprung mit Motivationsunterstützung am Mattenrand
Knapp 50 Kinder folgten der Einladung zum diesjährigen Judo-Landkreisturnier beim Polizeisportverein Königsbrunn. Polizeidirektor Thomas Fichtner begrüßte die Judokinder mit ihren zahlreich erschienenen Angehörigen und freute sich, dass „der Polizeisportverein Königsbrunn eine so erfolgreiche und engagierte Jugendarbeit durchführt aber auch Werbung für die Polizei betreibt“. Der stellvertretende Landrat Heinz Liebert bedankte sich bei den Eltern und motivierte Kinder wie Angehörige zum „Weitermachen in dieser wertvollen Sportart Judo“.

Königsbrunns Bürgermeister Franz Feigl nahm sich trotz vieler weiterer Verpflichtungen die Zeit und ehrte zusammen mit dem Sportreferenten Maximilian Wellner noch einige Polizei-Judoka für ihre sportlichen Erfolge. Norbert Schwalber brachte den Judosport besonders mit Respekt, Wertschätzung und Vertrauen in Verbindung und sprach sich für diese wichtigen Wertefaktoren im menschlichen Umgang aus. Ganz besonders bedankte sich der Präsident des Polizei-SV beim Organisationsteam um Volker Leitermeier, Peter Albrecht und Marc Schwalber.



Dann ging es auch schon los mit den Mannschaftsspielen, die in sechs Disziplinen, nämlich in messbare Sportübungen und Zweikampfsituationen geteilt werden. So wird z.B. beim Standweitsprung die Kraftfähigkeit der Beine und der sichere Stand abgeprüft, dies ist gerade für das Judo-Lernen eine unabdingbare körperliche Grundvoraussetzung. Der Pendellauf mit dem Überwinden von Langbänken ist ein Parameter für die Geschicklichkeit, das Koordinationsvermögen und die Grundschnelligkeit. Bei diesen Übungen werden anhand der erreichten Sprungweiten bzw. der Zeiten entsprechende Punkte vergeben. In den definierten Zweikampfstationen geht es darum, das sehr komplexe „olympische Judokämpfen“ in kindgerechter und einfacher Form anzubieten. So stehen sich die Kinder im Sumo gegenüber und versuchen ihre Gegner aus dem Ring zu heben oder müssen sich aus einem Haltegriff befreien bzw. selbst einen Haltegriff erfolgreich durchzusetzen. Dieser judosportliche Wettstreit wird als Mannschaftswettbewerb organisiert, was die Motivation für eine gemeinsame Leistung enorm steigert. Eltern, Trainer und zahlreiche Helfer vom Polizeisportverein Königsbrunn waren mit auf der Matte und am Mattenrand und konnten den jungen Wettkampfanfängern Hilfe, Motivation aber auch mal Trost geben.



Die Altersklasse U 15 (unter 15 Jahren) konnte sich beim Randori-Turnier messen. Hier zählte vor allem die aufrechte Körperhaltung und die technische Vielfalt um möglichst viele Punkte beim „Kultivierten Kämpfen“ zu erhalten. Viel Freude, Anstrengung und Motivation zeichnete die jungen Judokämpfer aus, die sich allesamt über die Urkunden, Medaillen und Präsente, die das Landratsamt Augsburg organisierte, freuten.
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