Lukáš Nováček schlägt den EHC Königsbrunn

Dem EHC fehlte es in der Partie auch an Schussglück.
 
Jannik Reuß erzielt das 1:1, nur eine Minute später liegt der EHC schon mit 1:3 hinten.
Königsbrunn: Hydro-Tech Eisarena |

Der EHC Königsbrunn verliert sein Heimspiel gegen „die Eishackler“ des TSV Peißenberg mit 4:7. Den großen Unterschied machte der 26-jährige tschechische Kontingentspieler Lukáš Nováček aus, mit vier Treffern und zwei Vorlagen war er an fast allen Toren der Gäste beteiligt.

EHC-Trainer Peter Schedlbauer konnte in der Partie auf seinen gesamten verfügbaren Kader zurückgreifen, und auch Hayden Trupp durfte nach seiner langen Sperre endlich wieder in den Königsbrunner Farben auflaufen.

Beide Mannschaften lieferten sich zunächst eine flotte Partie auf Augenhöhe, den ersten Treffer erzielten aber die Gäste. Lukáš Nováček nutzte einen Alleingang und ließ Jennifer Harß im Königsbrunner Tor keine Chance. Die Gäste zeigten sich laufstark und hellwach, doch auch deren Defensive war nicht sattelfest. So sorgte Jannik Reuß ebenfalls alleine vor dem gegnerischen Goalie für den 1:1 Ausgleich. Die Freude im Königsbrunner Lager war groß, umso größer war der Schock, als die Gäste nur eine Minute später nach einem Doppelschlag plötzlich mit 1:3 vorne lagen. Der EHC versuchte zwar, den Anschlusstreffer zu erzielen, blieb aber bis zur Drittelpause zu harmlos und auch ohne Glück.

Im mittleren Spielabschnitt drängte Königsbrunn auf den Ausgleich, schaffte es aber nicht weitere Tore zu erzielen und scheiterte auch am gegnerischen Pfosten. Die Eishackler zeigten sich da effektiver, in der 27. Spielminute legte Nováček das 1;4 nach, und nur eine Minute später musste der EHC sogar das 1:5 hinnehmen. Königsbrunns Coach Schedlbauer wechselte nun Torfrau Jennifer Harß aus, für sie kam nun Nico Hetzel ins Tor. An den bisherigen Treffern war sie allerdings schuldlos. Doch auch Hetzel musste schon nach sechs Minuten das erste Mal hinter sich greifen, als Nováček zum vierten Mal für die Eishackler zum 1:6 traf. Kurz vor der Pause nahm sich dann Jakub Šrámek ein Herz und verkürzte auf 2:6, ehe es danach zum letzten Mal in die Kabinen ging.

Im letzten Spielabschnitt war Königsbrunn präsenter und kämpfte gegen die drohende Niederlage an. Nach dem Treffer von Julian Becher zum 3:6 keimte nochmal Hoffnung auf, doch die Gäste blieben brandgefährlich. Der EHC steckte nie auf und kämpfte um wichtige Punkte, in der 53. konnte Jakub Šrámek in Unterzahl sogar noch auf 4:6 verkürzen. Doch die Gäste nutzten ihrerseits die numerische Überlegenheit und versetzten dem EHC mit dem 4:7 durch Hörndl den entscheidenden Treffer. Königsbrunn drängte trotzdem auf weitere Tore, doch nach Abpfiff gingen die Gäste als verdienter Sieger vom Platz.

Königsbrunn verliert am Ende mit 4:7 gegen läuferisch starke Gäste, die auch passgenauer waren als der EHC. Die Brunnenstädter stehen nun nach sieben Spielen auf dem 12. Tabellenrang. Peißenberg gewinnt hochverdient und rangiert nach der Leistung auf dem dritten Platz in der höchsten bayerischen Spielklasse.

Königsbrunns Co-Trainer Andy Becher nannte nach dem Spiel Gründe für die Niederlage: „Peißenberg war laufstark, auch die Spieler ohne Scheibe. Im Abschluss sind wir einfach zu pomadig, wir suchen immer den zweiten, dritten Pass. Peißenberg hat heute gezeigt, wie man mit geradlinigem Eishockey Spiele gewinnt. Das hat den Unterschied ausgemacht.“

Tore: 0:1 Nováček (Malzatzki) (6.), 1:1 Reuß (Auger) (11), 1:2 Nováček (12.), 1:3 Morley (12.), 1:4 Nováček (Höfler, Hörndl) (27.), 1:5 Höfler (Nováček, Hörndl) (28.), 1:6 Nováček (Singer, Hörndl) (34.), 2:6 Šrámek (40), 3:6 Becher (Maier) (47.), 4:6 Šrámek (53.), 4:7 Hörndl (Höfler, Nováček) (54.)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 12 TSV Peißenberg 14 Zuschauer: 466
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