Zwei Auswärtspartien beenden die Testphase

Lukas Fettinger zeigte sich in den letzten Spielen gut in Form und eiskalt vor dem gegnerischen Tor.
 
Matthias Forster (ganz rechts) hatte letzte Woche noch Grund zum Jubeln, fiel dann aber verletzt aus. Gegen Schongau will er aber wieder mitspielen.
Königsbrunn: Hydro-Tech Eisarena |

Vor Saisonstart Anfang Oktober hat Königsbrunns Coach Fabio Carciola noch in zwei Spielen die Möglichkeit, Umstellungen im Kader auszuprobieren und letzte Korrekturen vorzunehmen. Zwei Derbys werden zeigen, wo die Mannschaft nun steht. Am Freitag steht ab 20 Uhr das Auswärtsspiel gegen die „Mammuts“ der EA Schongau an, sonntags geht dann die Reise zu den „Donau Devils“ des VfE Ulm/Neu-Ulm.

Am letzten Wochenende feierte der EHC Königsbrunn seinen Saisonstart und wusste in den beiden Partien gegen die direkten Konkurrenten Klostersee und Geretsried zu überzeugen. Der erste Vorstand der Brunnenstädter Willi Bertele ist bisher zufrieden: „Unsere Eröffnungs-Party war zwar nicht ganz so gut besucht, wie wir uns das gewünscht hätten. Aber dafür hat sich die Mannschaft in toller Frühform präsentiert, wir haben für die kommende Saison jetzt schon über 100 Dauerkarten verkauft. So viele wie noch nie, das Interesse an Eishockey in Königsbrunn ist weiter gewachsen.“

Freitags steht nun das schwierige Auswärtsspiel gegen den Liga-Konkurrenten Schongau an. Trainiert werden die Mammuts vom ehemaligen Königsbrunner Spieler Roman Mucha, der sich den EHC schon in der Partie gegen Klostersee angesehen hat und seine Mannschaft auf die Brunnenstädter einstellen wird. Bisher hat auch Schongau vier Vorbereitungsspiele hinter sich. Gegen die „Wölfe“ aus Bad Wörishofen setzten sich die Mammuts auswärts erwartungsgemäß mit 6:1 durch. Danach folgte ein Test in heimischer Halle gegen den österreichischen Drittligisten „Silz Bulls“, die Tiroler wurden mit einem 6:3 wieder nach Hause geschickt. Gegen den ESC Geretsried konnte sich Schongau im letzten Heimspiel sogar mit 6:0 durchsetzen. Zuletzt setzte es aber eine 1:6 Niederlage gegen den starken Oberligisten Sonthofen. Das Derby gegen Königsbrunn wird also eine echte Standortbestimmung für beide Mannschaften.

Am Sonntag folgt ein letzter Test gegen den Landesligisten Ulm, mit dem sich der EHC in den letzten Jahren einige Male messen durfte. In der letztjährigen Vorbereitung kassiert Königsbrunn sogar noch eine 3:8 Niederlage, sonntags sollte der EHC aber die Partie für sich entscheiden. Die Donau Devils haben sich für diese Saison aber sehr gut verstärkt, so wechselten die jungen Talente Peter Brückner, Florian Döring und Marius Dörner aus Bad Wörishofen zu den Donaustädtern. Interessant dürfte auch der neue 23-jährige tschechische Stürmer Dominik Synek sein, der in der Vorbereitung schon überzeugen konnte. Einen guten Lauf scheint auch der 27-jährige Stürmer Michael Simon zu haben, der in den letzten beiden Testspielen acht Treffer erzielte. Zuletzt gewannen die Donau Devils sehr deutlich mit 8:1 beim direkten Konkurrenten Pfronten und unterstrichen eindrucksvoll ihre Ambitionen auf einen Aufstieg in die Bayernliga.

In beiden Spielen wird der EHC wieder auf die noch verletzten Nicolai Pest und Jenny Harß verzichten müssen. Zudem muss auch Defensiv-As Lukáš Hruzík aufgrund seiner Sperre weiter pausieren, ansonsten kann Coach Carciola auf seinen gesamten Kader zurückgreifen.

Königsbrunns dritter Vorstand Tim Bertele ist schon gespannt auf die zwei kommenden Partien: „Am Wochenende haben wir zwei Generalproben für den bevorstehenden Punktspielstart. Bislang haben wir gegen alle Bayernligisten gut mitgehalten. Gerade das Spiel am Freitag in Schongau ist für mich ein Gradmesser, wie wir uns in der Bayernliga behaupten können.“
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