Polizei warnt: Immer mehr Fahrer ignorieren das Andreaskreuz

Bei Langenneufnach überqueren vermehrt Fahrer die Gleise, ohne die Warnsignale zu beachten. (Foto: Symbolbild: tigru-123rf.de)

Vermehrt stellte der Betriebsleiter der Bahnbetriebsgesellschaft Staudenbahn in letzter Zeit fest, dass Fahrzeugführer an den Bahnübergängen in Langenneufnach und auf der Staatsstraße 2026, Höhe Gumpenweiler, die dortigen Warnsignale missachteten.

Die Übergänge sind mit einem Andreaskreuz sowie einem Lichtsignal mit rotem Blinklicht abgesichert. Die Polizei Schwabmünchen weißt nun darauf hin, dass Fahrzeuge gemäß §19 Straßenverkehrsordnung vor dem Andreaskreuz zu warten haben, wenn sich ein Schienenfahrzeug nähert oder rotes Blinklicht oder gelbe oder rote Lichtzeichen gegeben werden.

Leider seien durch die Lokführer bereits mehrere Situationen beobachtet worden, bei denen Fahrzeuge den Bahnübergang trotz eingeschalteter Warnsignale und Schallzeichen des sich nähernden Zuges noch überquerten. Bei einem Vorfall musste der Führer des Schienenfahrzeuges sogar eine Schnellbremsung einleiten. Gegen den verantwortlichen Fahrer des Pkw ermittelt die Polizeiinspektion Schwabmünchen nun wegen eines "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr".

Die Beamten weisen darauf hin, dass Fahrzeugführer in minder schweren Fällen laut Bußgeldkatalog immer noch mit einer Verkehrsordnungswidrigkeiten-Anzeige, einem Bußgeld von mindestens 240 Euro, 2 Punkten und einem Monat Fahrverbot rechnen müssen. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, im Interesse der eigenen Sicherheit, an den Bahnübergängen wieder erhöhte Vorsicht walten zu lassen. Zukünftig wird die Polizei auch entsprechende Verkehrskontrollen durchführen. (pm)
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Klaus-Dieter Löbel aus Großaitingen | 31.08.2018 | 17:36  
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