B2 wird zur Baustelle: Weil Schwermetalle ins Grundwasser sickern, muss nun saniert werden

Die Entwässerungseinrichtungen der Bundesstraße 2 müssen saniert werden. (Foto: Symbolbild/Archiv Peter Stöbich)

In den kommenden Wochen werden die Entwässerungseinrichtungen der B2 zwischen der Anschlussstelle Langweid-Nord und der Bahnlinie Augsburg – Donauwörth auf einer Länge von etwa 500 Metern saniert. Hintergrund ist die Belastung des Grundwassers in diesem Bereich.

Dem staatlichen Bauamt Augsburg zufolge werden im Zuge der Maßnahme mehrere große Verdunstungsmulden am Dammfuß errichtet. Die Entwässerung werde mit dem Ziel umgebaut, dass gesammeltes Straßenwasser künftig nicht mehr ins Grundwasser versickern kann. Hintergrund sei die in diesem Bereich bestehende Belastung des Grundwassers mit Schwermetallen.

Die Schadstoffe werden nach heutigem Kenntnissstand aus der im Straßendamm eingebauten Elektroofenschlacke ausgewaschen und gelangen so ins Grundwasser.

Verkehrsbehinderungen auf der B2

Während der Baumaßnahme kommt es zu folgenden verkehrlichen Einschränkungen: Vom 24. September bis zum 9. Oktober steht auf der B2 für jede Fahrtrichtung nur eine Fahrspur zu Verfügung. An der Anschlussstelle Langweid-Nord ist die Auffahrt in Richtung Donauwörth nicht möglich.

Vom 9. Oktober bis zum 18. Oktober steht in Fahrtrichtung Donauwörth weiterhin nur eine Fahrspur zur Verfügung. Die Auffahrt Langweid-Nord ist in Richtung Donauwörth auch in dieser Zeit gesperrt. (pm)
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