Langweid: Mit Security auf Jagd nach Bürgern mit Hund

Langweid macht mobil. Beschwerden u. a. über eklige Hinterlassenschaften unerlaubter Gassigänge führt zum Einsatz von Security ...

Eigenartigerweise konnte ich bei meinen regelmäßigen Rundgängen nie einen Hundehaufen finden. Es gibt vieles, was dort nicht hingehört. Von Feuerstellen unter Bäumen, Scherben an allen Ecken und Enden, Kippen, Windeln, Schnuller, Plastikverpackungen bis hin zu Minigrills, reihenweise Bierträger, Pizzaverpackungen, einzelne Schuhe, sogar Handtücher, kaputte Schlauchboote und Campingstühle - und ja, im Gebüsch etliche Papiertaschentücher neben diversen Haufen. Hundebesitzer benutzen Tüten, keine Papiertaschentücher.
Ein Badesee direkt neben einem großen Neubaugebiet. Familien und Senioren sollen herziehen und sich wohlfühlen. Landweid ist lebendig und vielfältig. Aber nicht mit dem Makel, einen Hund zu besitzen. Zahlen sollen sie und weggesperrt gehören sie.
Mit Security auf Jagd von Bürgern mit Hund. Security als besonderes Merkmal für Langweid. Das ganze Jahr Security am See. Ja liebe Bürger, das zahlen wir, wir alle.
Wo bleibt in dem so vielfältigen Langweid die allgemeine Handlungsfreiheit von Bürgern mit Hund. Bürger von Langweid mit Hund sind keine Bürger, sondern Menschen zweiter Klasse. Diese Polarisierung führt schon so weit, dass einen Kinder im Ort beim Spazieren gehen mit Hund an der Leine anmachen - Hunde sind hier verboten! Langweid lebendig und vielfältig - auch für Bürger mit Hund?
Wo bleibt nur das politische Gespür für ein Miteinander. Verbote ohne Wenn und Aber. Wen trifft es als nächstes? Das ist der Weg für ein lebendiges und vielfältiges Langweid!
1
Einem Autor gefällt das:
1 Kommentar
6
Mathias Kneisl aus Langweid | 21.07.2019 | 18:44  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.