Schottersteine auf Bahngleisen: Bundespolizei ermittelt gegen zwei Jugendliche

Jugendliche haben Schottersteine auf Bahngleise gelegt und sich damit in Gefahr gebracht. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. (Foto: Symbolbild/ Christoph Maschke)

In erhebliche Gefahr haben sich am Montagnachmittag zwei Jugendliche in Meitingen gebracht. Die beiden jungen Männer legten Schottersteine auf die Gleise. Das teilt die Bundespolizei in einem Pressebericht mit.

Ein Mitarbeiter der Notfallleitstelle der Bahn informierte die Bundespolizei gegen 16 Uhr darüber, dass sich an der Bahnstrecke von Augsburg nach Donauwörth zwei Personen im Gefahrenbereich befinden sollen. Deshalb habe er die Strecke für den Bahnverkehr gesperrt. Unterstützende Streifen der Polizeiinspektion Gersthofen fuhren daraufhin den Bereich an. Nur kurze Zeit später trafen die Beamten in unmittelbarer Nähe zur Bahnstrecke auf einen 14- und einen 17-Jährigen. Noch vor Ort wiesen die Einsatzkräfte die beiden auf ihr lebensgefährliches Verhalten hin und übergaben sie anschließend ihren Eltern.

Die Bundespolizei leitete gegen die Jugendlichen Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Zudem muss das Duo mit einem Bußgeld wegen des verbotenen Aufenthalts auf den Gleisen rechnen.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei:

Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich – auch wenn kein Zug zu sehen ist. Züge nähern sich je nach Windrichtung fast lautlos.
Der Bremsweg eines 100 Stundenkilometer schnellen Zuges kann bis zu 1000 Meter betragen.
Werden auf Schienen gelegte Steine überfahren, können herumfliegende Steinsplitter wie Geschosse wirken und Menschen verletzen.
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