Antrag: Zusammensetzung der Ortsschilder von Waltershofen und Ostendorf

Auf der nur 100 Meter langen Verbindungsstraße zwischen den Meitinger Ortsteilen Ostendorf und Waltershofen drücken Autofahrer nach Ansicht der Ortsbewohner zu oft aufs Tempo und gefährden dadurch andere Verkehrsteilnehmer
FW Fraktionschef Mehring: Beschleunigung für 100 Meter macht keinen Sinn


Meitingen – Waltershofen. Einen Verkehrsunfall vor einigen Tagen und zunehmende Be-schwerden der Anwohner über wachsenden Lärm haben die Freien Wähler zum Anlass für einen Antrag an den Marktgemeinderat genommen. Geht es nach den FW-Räten, sol-len die Ortsschilder am südlichen Ortsausgang von Ostendorf sowie am nördlichen Orts-ausgang von Waltershofen versetzt werden. Beim Unfall wurde ein aus Ostendorf kom-menden Mopedfahrer beim Einbiegen in die Waltershofener Straße von einem PKW erf-asst und verletzt. Beide Tafeln sollen dabei neben der Ortsverbindungsstraße auf gleicher Höhe angebracht werden, um die derzeitige Aufhebung des Tempolimits für weniger als hundert Meter zu beenden. Dies und die immer mehr zunehmenden Beschwerden über zu zügiges Einfahren in die beiden Ortsteile nahmen die Freien Wähler zum Anlass, die Orts-schildversetzung zu beantragen. Bereits beim diesjährigen Ortsgespräch im Waltershof-ner Bürgerhaus mit Meitingens Bürgermeister Michael Higl (wir berichteten ausführlich darüber), schilderte Ute Schmid, dass in den Nachtstunden des öfteren illegale Autoren-nen zwischen Walterhofen und dem benachbarten Ostendorf durchgeführt werden die sehr gefährlich und auch Ruhestörend sind. „Wir Freien Wähler fordern, dass die Orts-schilder von Waltershofen und Ostendorf neben der Ortsverbindungsstraße auf gleicher Höhe angebracht, um ein Beschleunigen der Fahrzeuge auf der weniger als 100 Meter langen Strecke zwischen den Ortsteilen verhindert wird“, betont der FW Fraktionsvorsit-zende Fabian Mehring. Dies wäre nach Ansicht der Parteilosen nicht nur ein Beitrag zur Verkehrssicherheit, sondern diene auch dem Lärm- und Umweltschutz. „Es macht nämlich keinen Sinn, dem fließenden Verkehr durch die aktuelle Beschilderung den kurzfristigen Eindruck eines Ortsendes mit Entfall der Geschwindigkeitsbegrenzung zu vermitteln, wie schon nach wenigen Metern wieder die innerörtliche Verkehrsbe-grenzung in Kraft tritt“, so Mehring. Sowohl wegen des Lärms und der Umwelt als auch in Diensten der Verkehrssi-cherheit wäre es deshalb besser, beide Innerortsbereiche unmittelbar aneinander zu rei-hen“, argumentiert FW-Fraktionssprecher Fabian Mehring und hofft auf eine schnelle Um-setzung des Antrags.
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