Die Begegnungsstätte - eine wichtige Einrichtung für psychisch Kranke

Silvia Lederer, stellvertretende Leiterin und Ergotherapeutin in der Meitinger Tagesstätte (links), informierte Albert Riedelsheimer, Barbara Holzmann und Annemarie Probst (von links) über die vielfältigen Aktivitäten in der psychiatrischen Tagesstätte der Diakonie in Meitingen.
Meitingen. Einen Besuch der Tagesstätte für psychische Gesundheit in Meitingen statteten die Vizepräsidentin des Schwäbischen Bezirkstages Barbara Holzmann, Bezirksrat Albert Riedelsheimer und Bezirksrätin Annemarie Probst, Bezirksrätin (Die GRÜNEN) ab. „Seit dem Jahr 2013 stellt die sozialpsychiatrische Einrichtung eine Begegnungsstätte für psychisch Kranke aus Meitingen und Umgebung dar“, erklärte Annemarie Probst. „Ziel“, so Probst, „ sei es unter anderem, Krankenhausaufenthalte vorzubeugen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Krisenzeiten können mithilfe des multiprofessionellen Teams leichter überwunden werden.
Beeindruckt von den vielfältigen Aktivitäten der psychiatrischen Tagesstätte der Diakonie in Meitingen zeigte sich Barbara Holzmann, Vizepräsidentin des Schwäbischen Bezirkstages. „Gerade im ländlichen Raum müssen ambulante Hilfen für die betroffenen Menschen mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar sein“, betonte Holzmann. Die Tagesstätte holt Menschen mit psychischer Erkrankung aus der Isolation, schafft Kontakt und gibt den Tagen wieder Sinn. " Unverständlich ist mir, dass betroffene Menschen aus Meitingen und Umgebung nach Günz-burg in die psychiatrische Klinik müssen“, schüttelte die Vizepräsidentin den nachdenklich Kopf, denn sowohl Donauwörth als auch Augsburg sind direkter erreichbar, was eine ambu-lante und teilstationäre Behandlung wesentlich erleichtern würde. Albert Riedelsheimer, Bezirksrat, fordert aufgrund der nicht ausreichenden psychiatrischen Versorgung einen zu-sätzlichen Sitz für einen Facharzt im nördlichen Landkreis Augsburg. Annemarie Probst, Be-zirksrätin, Kreisrätin und Marktgemeinderätin aus dem Meitinger Ortsteil Langenreichen freu-te sich sehr über den Besuch Ihrer Kolleginnen aus dem Bezirkstag. Für mich“, so Probst, „ ist die Tagesstätte eine ganz wichtige Einrichtung, die genauso wie das Seniorenbüro und In-klusionsbüro einfach zu Meitingen dazu gehört und für die Menschen, mit und ohne Behin-derung, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewährleistet. 
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