Erlinger Bürger sollen beim Dorferneuerungsprozess mitreden

Der Erlinger Dorfstadel könnte im Rahmen der neuen Ortsmittengestaltung wieder für örtliche Feste restauriert werden
Die Mitte des Meitinger Ortsteils soll ein neues Gesicht bekommen. Im Rahmen eines Workshops in Thierhaupten wurden erste Details angeregt

Meitingen – Erlingen. Die Ortsmitte des Meitinger Ortsteils soll ein „neues Gesicht“ bekom-men. Im Zuge der Gestaltung des Erlinger Zentrums soll dabei besonders auf mehr Attrak-tivität als auch auf Freizeit- und Erholungsqualität geachtet werden, erste gestalterische Maßnahmen wurden bereits im Bereich der ehemaligen Grundschule in Form eines Spiel-platzes durchgeführt. Daneben befindet sich der „Erlinger Dorfstadel“, der von der Kom-mune vor zwei Jahren erworben wurde und derzeit nach Sturmeinwirkungen vor einigen Jahren nicht mehr betreten und genutzt werden kann. Der „Reinerstadel“, wie das Gebäu-de genannt wurde, wurde vom Musikverein und vom örtlichen Kindergarten immer wieder für Veranstaltungen genutzt, die bei der Bevölkerung großen Zuspruch fanden. Seit der Stadel in den Besitz der Marktgemeinde überging, macht man sich im Ort Gedanken, was in Zukunft aus dem hölzernen Gebäude werden soll. Interessierte Erlinger Bürgerinnen und Bürger, darunter zahlreiche Vertreter der Ortsvereine, politisch Verantwortliche und Anwohner der Ortsmitte trafen sich zu einem Seminar in der Schule der Dorf- und Landes-entwicklung in der Marktgemeinde Thierhaupten um in Form eines Gedankenaustausches gemeinsam über eine weitere kreative Arbeit zu diskutieren. Beim Workshop standen ne-ben der Nutzung des Stadels als Begegnungsort für Bürger und Vereine auch die weitere Entwicklung des früheren Schulgebäudes, dem jetzigen „Haus für Kinder“, im Mittelpunkt der Gespräche, da angesichts der steigenden Einwohner- und somit auch Kinderzahlen ei-ne weitere zunehmende Bautätigkeit in Erlingen zu erwarten sei. Aber auch die baurecht-lichen und immissionsschutzrechtlichen Rahmenbedingungen und die Gestaltung des Dorfplatzes sowie der Standort des Maibaums waren Gesprächsthemen. „Die Ideen und Ansätze, die sich im Laufe des Seminars ergaben, sollen nun weiterverfolgt werden und in weiteren Gesprächsrunden vertieft werden“, erklärt Bürgermeister Michal Higl. Für die Ver-waltung, betont der Rathauschef, gilt es jetzt zunächst aufgeworfene Fragestellungen aufzuarbeiten und dadurch neue Grundlagen für kommende Gespräche zu schaffen.
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