Erlinger Dorfmittenerneuerung geht in die Zielgerade

Der von einem Unwetter beschädigte Erlinger Dorfstadel, ein ehemaliger beliebter Treffpunkt für Jung und Alt wird abgerissen und neu gebaut.
Bürgerinnen und Bürger zeigen erneut großes Interesse an Neuerungen im Meitinger Ortsteil
Meitingen - Erlingen. Auf großes Interesse bei der Erlinger Bevölkerung stieß auch die vier-ten Zusammenkunft zum Thema Dorfmittenneugestaltung in der Vereinsgaststätte des SV Er-lingen. „Wir müssen etwas auf die Bahn bringen, was von Erlinger Bürgerinnen getragen wird aber auch finanzierbar sein muss“, sagte Bürgermeister Michael Higl beim Blick auf die große Besucherzahl. Es werden, so der Meitinger Bürgermeister, nicht schon morgen Bagger an-rücken, es wird bestimmt noch einige Zeit vergehen, bis mit der Umsetzung der Maßnahme benommen werden kann“. Beim letzten Zusammentreffen der Dorfgemeinschaft vor drei Mo-naten wurden vier Varianten für das Vorhaben behandelt, vorgestellt und erläutert. Bevorzugt wurde dabei von den Veranstaltungsbesuchern Variante drei, in deren Mittelpunkt ein Neubau des örtlichen Dorfstadel sowie Veränderungen in den Bereichen Alte Dorfstraße, St. Martins-weg und Eichenweg und eine eventuelle Versetzung des Maibaumstellplatzes und der Bus-haltestellen im Bereich Alte Dorfstraße im Fokus der Gesprächsrunde standen.Architektin Susanne Moser – Knoll ließ die Überarbeitungswünsche aus der letzten Gesprächsrunde Re-vue passieren. Dabei plädierten die Teilnehmer unter anderem dafür, dass der Ortsstadel weiter nach Osten gerückt werden sollte, Parkplätze nur auf einer Fahrspurseite angelegt werden sollten, die Parkfläche weiter in Richtung Norden gehen sollte damit der Spielplatz des Kindergartens und die Krippe nach Westen verlegt werden können und somit die Binnen-grünfläche größer werden kann damit darauf die Möglichkeit besteht ein Wasserelement ein-zufügen. Außerdem sollte die Ausgestaltung im Bereich der Alten Dorfstraße und an den Bushaltestellen verbessert werden und eine erweiterte Pflasterung im Bereich Alte Dorfstraße durchgeführt werden. Moser – Knoll meinte, dass der Maibaum jedoch durchaus an seinem jetzigen Stellplatz bleiben könne aber auch an die Einmündung Alte Dorfstraße / St. Martins-straße verlegt werden könne. In einer anschließenden Gesprächsrunde fanden manche neu-en Vorschläge keinen Zuspruch. Auf große Ablehnung stieß die Straßenflächen zu pflastern, die meisten Anregungen wurden jedoch befürwortet. Zum Thema Pflasterungen erläuterte Bürgermeister Michal Higl, dass in den vergangenen zwölf Jahren in Meitingen aufgrund ei-nes Lärmminderungsprogramms Pflasterstraßen abgebaut wurde, weshalb sollte man nun in Erlingen neuen Pflasterungen durchführen? Christian Bayer meinte dazu, man könne ja die Straßen asphaltieren und Gehwege sowie Plätze pflastern, was laut Higl durchaus machbar wäre. Der Maibaumstandort wurde eben-falls diskutiert, hier kam man zu dem Konsens, dass der alte Standort wohl der Beste sei. Bernd Schey findet eine Stadel Verschiebung in Rich-tung Osten durchaus sinnvoll. Wie geht es weiter? Bevor man sich wieder trifft, soll ein Lärm-gutachten über die Umbaumaßnahmen eingeholt werden. „Ich habe ein durchaus gutes Ge-fühl, es entsteht etwas Rundes, die grundsätzlichen Vorstellungen der Ortskernneugestaltung sind unter Dach und Fach“, stellte Higl fest. Das nächste Treffen Erlinger Bürgerinnen und Bürger ist für Ende März 2020 ein-geplant.
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