Es gilt "Zwoa harte Nüß" zu knacken

Mit dem Dreiakter "Zwoa harte Nüß" aus der Feder von Ulla Kling wollen die Schauspieler der Meitinger Theaterbühne (hintere Reihe von links) Manuela Reutter, Marion Küchelbacher, Christoph Mann, Julia Wagner, Korbinian Mann sowie (vordere Reihe von links) Yvonne Rechner, Michael Hillenbrand, Mathias Zärle und Norbert Baumgartner an vier Tagen das kulturelle Leben in der Marktgemeinde Meitingen bereichern.
Meitinger Theatersaison steht vor der Tür. Laienschauspieler wollen die Lachmuskeln von Freunden der ländlichen Bühne strapazieren


Meitingen. Der Cown Down läuft auf Hochtouren, nach zweijähriger Pause präsentieren sich die Akteure der Meitinger Theaterbühne unter der Regie von Gabi Baldermann in die-sem Jahr wieder auf der Bühne im Meitinger Bürgersaal. Mit dem länd-lichen Dreiakter, „Zwoa harte Nüß“ geschrieben von Ulla Kling, wollen die Laienschaupieler an vier Aben-den für Unterhaltung, Spaß und gute Laune sorgen. Die in Augsburg geborene Autorin, verfasste das beliebte Stück im Jahre 1979 und stand bei dessen Uraufführung in der Fuggerstadt selbst in der Rolle der Magd Mirzl auf der Bühne.
Kurz zum Inhalt: Auf dem Lechnerhof ist der Kindersegen ausgeblieben. Die Kräuter-Zenz redet der Hofbäuerin Walburga Lechner ein, dass sie selbst dafür schuld sei, dass es auf dem Hof keinen Nachwuchs gibt. Denn sie hat einem anderen Maderl den Bauer Severin Lechner weggeschnappt. Dies trübt natürlich das trauet Eheglück. Magd Mirzl und Knecht Loisl, die beide nicht gerade gescheit und von Schönheit gezeichnet sind, haben jedoch durch ihr ehrliches und fleißiges Wesen die Zuneigung des kinderlosen Paares erhalten. Gerne würden die Bauersleute die beiden Hofangestellten verkuppeln und als Erben ihres Anwesens sehen. Doch die beiden sehen so „schiach“ aus, dass sie gegenseitig ihre Rei-ze nicht erkennen und andauernd nur miteinander hakeln. Plötzlich und unerwartet taucht jedoch ein junger „gspinnerter Dichterling“, der von sich selbst sehr überzeugte Poet Sieg-fried Scheiberling auf, der in dem Glauben lebt, mit wundervollen Reimen und auch Ver-sen aus der „schiachn Rosn“ Mirzl einen Schmetterling machen zu können indem er stän-dig durch Gedichte ihre Psyche weckt und Mirzl , das glaubt sie wenigstens, sich zu einer Dame entwickelt. Die Turbulenzen überschlagen sich, aber wie das Stück endet und was die Eltern des Poeten, Isidor und Brunhilde Schreiberling sowie ein Wacht-meister mit Na-men Kraxlhuber damit zu tun haben, davon können sich die Besucher im Meitinger Bür-gersaal an den Aufführungsabenden selbst überzeugen.
Es spielen: Christoph Mann (Bauer Severin Lechner), Marion Küchelbacher (Bäuerin Walburga Lechner), Korbinian Mann (Loisl, Knecht), Julia Wagner (Mirzl, Magd), Manuela Reutter (Kräuter-Zens), Norbert Baumgartner (Wachtmeister Kraxlhuber), Mathias Zärle (Poet Siegfried Schreiberling), Michael Hillebrand (Isidor Schreiberling, Vater des Poeten), Yvonne Rechner (Brunhilde Schreiberling, Mutter des Poeten).Hinter der Bühne fun-gieren: Gabia Baldermann (Regie), Kerstin Schönewald (Souffleuse), Yvonne Rechner (Maske), Stuart Reutter (Technik) und Johann Geißenberger (Bühnenbild).

Aufführungstermine: Premiere ist am Samstag 7. April 19 Uhr. Die weiteren Aufführungen finden am Samstag 14. April, Samstag 21. April jeweils um 19 Uhr statt, Saaleinlass ist 18.30 Uhr. Am Sonntag, 22. April, beginnt die Vorführung bereits um 18 Uhr, Saalöffnung ist 17.30 Uhr. Karten sind ab sofort im Vorverkauf bei der Raffeisenbank Meitingen, Rö-merstraße 22 aber auch vor den Aufführungen an der Abendkasse erhältlich.





  
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