Finanzieller Rückenwind für Freie Schule

Sandra Gärtner (zweite von links) und Miriam Rau (vierte von links) freuten sich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Klassen eins bis zehn über die großzügige finanzielle Unterstützung einer anonymen Stiftung. Bild: privat (Foto: Bild: privat)
Anonyme Stiftung unterstützt „Freie Schule Lech-Donau“ mit 10.000 Euro


Meitingen – Lauterbach. „Wenn Eltern eine Privatschule mit einem alternativen pädago-gischen Konzept gründen, verdient das mit Rückenwind gestärkt zu werden“, findet der Vor-stand einer Stiftung im Großraum Nürnberg. Der Stifter, der nicht genannt werden möchte, unterstützt darum die Freie Schule Lech-Donau mit einer Spende von 10.000 Euro. "Bildung in ein nachhaltiges, alternatives Lernen, das unseren Kindern nicht nur Faktenwissen, son-dern den Bogen der größeren Zusammenhänge erklärt, ist immer noch die beste Investition in unsere gemeinsame Zukunft", betont das Stiftungs-Team. Auch aus Meitingen und der Umgebung besuchen Kinder die Lauterbacher Schuleinrichtung. Seit drei Jahren besucht die zwölfjährige Alexandra, Tochter der Familie Eller aus Ostendorf aber auch Kinder von Fami-lien aus Langweid und Kühlenthal die schulische Einrichtung. “Auf der Freien Schule gibt es zur Erleichterung der Kinder keine Noten sondern eine Beschreibung der Leistungen und des Entwicklungsstandes und kein Sitzenbleiben, wodurch eine Versetzungsangst ausgeschlos-sen wird und dadurch eine stabile Klassengemeinschaft von der ersten Klasse bis zu den Ab-schlüssen gegeben ist“, erklärt Roland Eller. Claudia Eller findet es außerdem sehr gut, dass bereits ab der ersten Klasse Französisch und Englisch spielerisch unterrichtet werden. Auch die Familie Birgit und Kosta Chasiostis, die ihre drei Kinder in Lauterbach eingeschult haben, sind vom Konzept der Freien Schule überzeugt. „Wir freuen uns, dass neben dem Unterricht der Waldorfschule auch durch Erlebnispädagogik und ein Bewegungskonzept die ganzheit-liche Entwicklung unserer Kinder sichergestellt ist.“
Schulleiterin Miriam Rau ist stolz und froh über diese Spende, denn diese wird neu angemel-deten Kindern zugutekommen. Das Schulgeld für sie kann dadurch stark ermäßigt werden. Sandra Gärtner-Rohrlack, Gründerin und Geschäftsführerin der Freien Schule Lech-Donau, informiert: "Es muss nicht alles mit demselben, sondern Verschiedenes mit verschiedenen Maßen gemessen werden.“ Dieses Zitat von Rudolph Steiner, dem Begründer der Waldorf-pädagogik, beschreibt sehr
anschaulich, welche Philosophie in der Freien Schule Lech-Donau seit Gründung vor über sieben Jahren unser Denken und Handeln prägt." Kleine Klassen mit höchstens 25 Schülern mit engagierten Lehrerinnen und Lehrern bieten in Lauterbach Kindern die Möglichkeit, sich ohne Notendruck auf das Leben vorzubereiten. Das pädago-gische Konzept fußt auf der Waldorfpädagogik. Die Stiftung verbindet noch ein weiteres Ziel mit ihrer Spende: Weitere Unterstützer und Förderer zu finden, damit die Freie Schule Lech-Donau ihr Großprojekt, den Neubau, stemmen kann. „Leider“, so Roland Eller, „stoßen die Räumlichkeiten in Lauterbach in den nächsten Jahren an ihre Grenzen“.
Info: Am Donnerstag, 15. März, 18.30 Uhr lädt die Freie Schule Lech - Donau ins Buchhaus Greno (Donauwörth, Reichsstraße 25) zu einem Vortrag mit Lesung, Gedichten und mehr unter dem Motto „Können wir Schule reden?“, ein. Das Rahmenprogramm für die Lesung gestaltet die 3. Klasse der Freien Schule mit ihrer Lehrerin Martina Hirschmüller. Außerdem stellt Fachjournalistin Petra Plaum ihr neues Buch vor. Der Eintritt beträgt fünf Euro, der Erlös der Veranstaltung kommt der Freien Schule Lech-Donau zugute. Kinder sind willkommen.
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