Gemütlichkeitschützen ziehen Bilanz

Die neue Vorstandschaft mit Gratulanten: (von links): Hubert Gerblinger, Gerhard Deisenhofer, Franziiska Wiedenmann, Bürgermeister Michael Higl, Michaela Deisenhofer, Christian Deisenhofer, Brigitte Calta, Stefanie John-Regler, Peter Neuner, Robert Regler, Georg Deisenhofer, Helmut Nißel, Norbert Stegmiller, stellvertretender Landrat Heinz Liebert, Robert Perkl und Stefan Hirn

Vorstandsneuwahlen und Ehrungen prägen die Hauptversammlung. Neue Schießanlage beim Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit präsentiert

Meitingen – Langenreichen. Auch für die nächste Amtsperiode von drei Jahren wurde Georg Deisenhofer bei den Gemütlichkeitsschützen Langenreichen bei der diesjährigen turnusgemäßen Vorstandswahl zum 1. Vorsitzenden an die Spitze des Traditionsvereins gewählt. Deisenhofer, im Kreis der Schützenfamilie nur liebevoll „Schorsch“ genannt begann seine „Vorstandskarriere“ im Jahre 1977 als Waffenwart, bekleidete von 1980 bis 1983 das Amt des Jugendleiters, fungierte von 1983 bis 1986 als Beisitzer im Vorstandsgremium, war von 1989 bis 1992 Waffenwart und ist seit dem 5. Januar 1992 erster Vorsitzender des Langenreichner Schützenverein. Des Weiteren wurden in den Vorsitz des 165 Mitgliedern zählenden Verein, davon sind 28 Sportschützen Zweitmitglieder, folgende Männer und Frauen gewählt: 2. Vorsitzender Stefan Hirn, 3. Vorsitzender Helmut Nißel, Kassierer Stefanie John – Regler und Robert Regler, Schriftführer Christian Deisenhofer, Sportleiter Peter Neuner, Jugendleiterin Michaela Deisenhofer, KK – Beauftragter Robert Perkl. Zu Beisitzern wurden Franziska Wiedenmann (Vertreterin Jugendbereich) und Norbert Stegmiller gewählt, die Kassenprüfung liegt in den Händen von Brigitte Calta und Gerhard Deisenhofer.

In seinem Rückblick auf das Vereinsjahr 2017 erinnerte Georg Deisenhofer an die geselligen kirchlichen Veranstaltungen wie das traditionelle Kaffeekränzchen, das Ortsvereine - Vergleichsschießen, das Vatertagschießen sowie die Teilnahmen an Fronleichnam und am Volkstrauertag. Als Highlight bezeichnete der Vorsitzende die Umstellung der Schießanlage auf eine elektronische Trefferanzeige, zu der Vereinsmitglieder etwa 400 Arbeitsstunden beigesteuert haben und die im Oktober im Rahmen eines Tages der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Ein weiterer sportlicher Höhepunkt war am Jahresende die Proklamation der Schützenkönige und die Ehrung der Vereinsmeister die im Rahmen einer Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier durchgeführt wurde. Sportwart Peter Neuner und Jugendleiterin Michaela Deisenhofer ließen die sportlichen Wettkampfergebnisse und Platzierungen umfangreich Revue passieren. Die Jugendleiterin hob dabei hervor, dass Franzi und Sarah Wiedenmann zusammen mit Anna – Lena Teuschert den 1. Platz bei der vergangenen Wertinger Gaumeisterschaft im Bereich Junioren mit 1035 Ringen belegten.

Die geselligen Aktivitäten wurden mit einem Ausflug auf die Lechauscher Hütte in der Bergwelt bei Reute in Tirol belebt in dessen Rahmen auch ein Treffen mit der Landjugendgruppe Reute stattfand. Bedauerlich fand die Jugendleiterin, dass es in der heutigen Zeit verdammt schwierig sei Nachwuchsschützen für den Schießsport zu begeistern, da man es selten schafft, Jugendliche bei dem derzeitigen übergroßen Freizeitangebot unter einen Hut zu bringen. Zufrieden mit den sportlichen Resultaten zeigte sich Peter Neuner. „Wir nehmen mit drei Mannschaften an den Wettbewerben im Sportschützengau Wertingen teil und haben es bisher aus eigener Kraft geschafft, unsere gesetzten Maximalziele zu erreichen“, freute sich der Sportwart. Sein großes Augenmerk galt jedoch der Erneuerung Modernisierung der Schießanlage. „Wir haben keinen Berliner Flughafen gebaut und können somit mit Stolz sagen, dass unsere Baumaßnahme gut berechnet war und somit auch zeitlich punktgenau über die Bühne ging“, scherzte Neuner. „Der Schützenverein ist in Langenreichen ein Garant für ein gesundes Dorfleben da er Geselligkeit, Sportgeist und Frohsinn bei allen Generationen vorlebt“, lobte stellvertretender Landrat Heinz Liebert. „Im Kreise der Gemütlichkeit Schützen fühlt sich, wie man es heute wieder sieht, die örtliche Gemeinschaft sichtlich wohl, denn im Schützenheim kann man nicht nur gute Unterhaltungen führen sondern auch angeregt über politische Dinge diskutieren“, sagte Bürgermeister Michael Higl.

Ins gleiche Horn stieß Gauschützenmeister Hubert Gerblinger. „Der Schützenverein leistet einen großen Beitrag zum geselligen Leben im Ort und ist zudem ein angesehenes positives Aushängeschild für den Schießsport im Sportschützengau Wertingen“, erklärte Gerblinger unter dem Applaus der Veranstaltungsbesucher. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit Ehrungen langjähriger treuer Vereinsangehöriger



 

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