Großes Besucherinteresse am Infoabend

Die lieblose Platzierung der Urnenstelen auf dem Erlin-ger Friedhof ist vielen Bürgern des Meitinger Ortsteils ein Dorn im Auge
 
Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) lädt zur Informations- und Diskussionsveran-staltung ein.
Meitingen – Erlingen. Zu ihrem jährlichen Informations- und Diskussionsabend über aktu-elle Themen und anstehende Ereignisse in der Marktgemeinde Meitingen, insbesondere im Ortsteil Erlingen, lud die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Erlingen in die Sportgaststätte des Sportvereins Erlingen ein. Zahlreiche Erlinger Bürgerinnen und Bürger zeigten ihr Interessen an der Veranstaltung und nahmen die Gelegenheit wahr, sich mit den beiden Marktgemeinderäten der Freien Wähler Fraktion, Rudolf Helfert und Alois Rei-ner über aktuelle Themen in der Marktgemeinde zu informieren und auszutauschen.
• Verkehrskontrollen. Seit wenigen Tagen werden in der Marktgemeinde und den Ortstei-len Geschwindigkeitskontrollen mit Blitzgeräten durchgeführt. In der Regel sind Straßen betroffen, in denen Tempobegrenzungen „30“ eingeführt wurden. Monatlich wird in einem Zeitraum von 20 Stunden die Geschwindigkeit überprüft. Wenn Autofahrer das Tempolimit um 20 km/h und mehr überschreiten, ist ein Bußgeld sowie Punkte, gegebenenfalls auch ein Fahrverbot, fällig, erklärt Alois Reiner.
• Diwi – Gebäude. Derzeit werden am von der Marktgemeinde erworbenen ehemaligen Diwi- Gebäude Eternitplatten von den Außenwänden entfernt. „Die Entsorgungskosten“, so Rudolf Helfert, „belaufen sich auf 70 000 Euro“. Nach der Entfernung müssen außer-dem die Außenwände neu verputzt werden. Die Marktgemeinde plant in einigen Jahren den Abriss des Gebäudes was jedoch nicht ganz einfach sein wird, da vor dem Kauf durch die Marktgemeinde noch einige Geschäftsinhaber ihre Mietverträge verlängert haben. „Sinnlose Geldverschwendung“, schüttelte ein Zuhörer den Kopf, wobei ein weiterer Gast richtig feststellte, dass die Entsorgungskosten eh anfallen.
• Wasserversorgung. Die Meitinger Wasserversorgung ist in die Jahre gekommen wozu auch die Leitungen an der Unterquerung der Schmutter betroffen sind. „Eine Erneuerung der Leitung ist genauso notwendig wie eine Druckerhöhungsanlage für Langenreichen“, erklärt Helfert. Die Wasser- und Abwasserkosten seien im Gegensatz zu anderen Kom-munen sehr günstig.
• Ortsgestaltung- Baugebiete. In Langenreichen steht eine Umgestaltung des Dorfplatzes und eine Umbaumaßnahme des Feuerwehrhauses auf der Agenda. Im März beginnt die Erschließung des östlichen Erlinger Baugebietes. Die Vergabe der 43 Bauplätze an die Bewerber erfolgte per Losentscheid nach einem Kriterienkatalog. Alle Bauplätze fanden einen Abnehmer.
• Ortsmitte Erlingen. Den Erlinger „Dorfstadel“ in der Ortsmitte hat vor einem Jahr die Marktgemeinde erworben. Im Rahmen einer einfachen Dorferneuerung, bei deren Planung die Bürgerschaft mit einbezogen wird, soll diskutiert werden, welche Nutzung der Stadel und Dorfplatz haben soll. „In diesem Jahr wird jedoch nichts gravierendes mehr passie-ren“, sagt dazu Alois Reiner.
• Friedhof Erlingen. Man hat sich im Meitinger Marktgemeinderat damit beschäftigt, ob der Erlinger Friedhof erweitert werden soll. Nachdem aber mehrere Einzel- als auch Familien-gräber von den Angehörigen der Verstorbenen aufgelöst wurden, besteht derzeit kein Handlungsbedarf. Seit längerer Zeit ist der verwahrloste Standort der Urnenstelen am Friedhof vielen Friedhofbesuchern ein Dorn im Auge. „Die Stehen sind lieblos in ein Eck gepfercht und auch das Umfeld der Stelen müsste anschaulich gerichtet werden“, meinte dazu ein Veranstaltungsbesucher. Bereits im letzten Jahr kündigte Bürgermeister Michael Higl beim Ortsgespräch eine Besichtigung der Stelen an, passiert ist bis heute nichts“, mo-nierte ein Erlinger Zuhörer. Nach Aussage von Rudi Helfert ist eine Gartenbaufirma aus Wertingen beauftragt, dies zu korrigieren und die Hecke, die in der Mitte des Friedhofs verläuft, zu erneuern oder in Form zu bringen. Zu welchem Zeitpunkt steht noch nicht fest.
• Busverkehr. Eine Verlegung der beengten Bushaltestelle „Raiffeisenbank“ zur Sicherheit von Kindern und Schülern regte Reinhard Reiter an. „Im Zuge der anstehenden Dorfer-neuerung besteht eventuell die Möglichkeit die Haltestelle von der Alten Dorfstraße auf die andere Straßenseite an die Zollhausstraße zu verlegen“, sagte dazu Rudolf Helfert.


    
             
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