Herbertshofener Mühlstraße wird teilsaniert

120 Meter der vor 30 Jahren mit Schlacke unterbauten Mühlstraße werden nach einem Beschluss des Meitinger Marktgemeinderates saniert,
120 Meter der „Schlackenstraße“ werden erneuert. Kosten des Vollausbaus dieses Straßenstück belaufen sich auf 480 000 Euro

Meitingen – Herbertshofen. Was lange währt, wird letztlich gut“. Dies gilt in naher Zukunft auch für die Herbertshofner Mühlstraße, die in naher Zukunft nach Beschluss des Meitin-ger Marktgemeinderates auf einem Teilstück von 120 Meter Länge saniert wird. Kurzer Rückblick. Vor etwa 30 Jahren wurde in der Mühlstraße im Straßenuntergrund unbehan-delte Elektro - Ofenschlacke aus dem Herbertshofner Stahlwerk eingebaut. Man hat dabei nicht berücksichtigt, dass dieses Material quellen würde, was jedoch eintraf und somit in den folgenden Jahren zu Verwerfungen geführt hatte. Nach Ansicht von Bürgermeister Michael Higl würden Reparaturen in diesem Bereich nichts nützen und somit das Thema Vollausbau richtungsweisend vom Marktgemeinderat behandelt wurde. Somit stand auf Grund des bevorstehenden hohen Kostenaufwands die Frage im Raum, welcher Stra-ßenbereich zwischen der Fuggerstraße und der Fischerstraße einer Sanierung bedarf. Schließlich einigte sich das Ratsgremium auf das mittlere Straßenstück, da hier die meis-ten und größten Schäden vor-handen sind. Der Kostenpunkt für den Vollausbau des etwa 12 Meter lange Straßenstücks wird sich auf rund 480 000 Euro belaufen. Unterstützung für den Vollausbaus dieses Straßenabschnitts kam von Johann Deisenhofer (Freie Wähler). Der Herbertshofner Marktrat erinnerte das Gremium auch daran, wie lange es schon Dis-kussionen um die Sanierung gab und es nun wirklich an der Zeit sei, hier Nägel mit Köpfen zu machen. Unzumutbar für Verkehrsteilnehmer und Anwohner hält Christine Fünffinger den Straßenzustand und Meitingens dritte Bürgermeisterin Claudia Riemensperger (CSU) wollte im Laufe der Debatte wissen, wie viel ähnliche Straßen in Meitingen sich in so ei-nem schlechten Zustand befinden. „Es sind ja letztlich keine Sanierungsmaßnahme im ur-sprüngliche Sinne, sondern es gehe darum den Murks der damaligen Einbaumaßnahme zu beseitigen und auszubessern“, sagte MdL und Fraktiosnsprecher der Freien Wähler dazu. „In Meitingen haben viele Straßen einen Schlacke Untergrund, die gravierendsten Mängel weist jedoch die Mühlstraße in Herbertshofen auf“, erklärte Higl. In einer Grund-satzdiskussion wurde auch ferner die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge gespro-chen, was besagt, dass Eigentümer nicht mehr zur Kasse gebeten werden, wenn die Straße vor dem Haus erneut ausgebaut wird. „Das, was wir von den Anwohnern bekamen werden wir vom Freistaat nie erhalten“, sagte dazu zweiter Bürgermeister Werner Grimm (SPD). Die sei der Grund, weshalb ein neuer Kriterienkatalog erarbeitet werden soll. Als Kriterien dienen sollen dabei der Zustand des Kanals und der Wasserleitungen einbezo-gen werden aber auch eine wichtige Rolle soll dabei die Frage, wie viele Fahrzeuge auf der Straße unterwegs sind, spielen.
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