Lärmmindernder Fahrbahnbelag auf der B 2 gefordert

Auf der Bundesstraße 2, mit 845 Kilometern die längste Bundesverkehrsader Deutschlands, herrscht täglich reger Betrieb dessen Lärm durch einen neuen Fahrbahnbelag gemindert werden soll.
Straßenabschnitt von Stettenhofen bis Meitingen Nord soll erneuert werden


Langweid/Meitingen. Derzeit wird auf der B2 der lärmmindernde Fahrbahnbelag zwischen Nordendorf und Meitingen-Nord im Landkreis Augsburg eingebaut. Für 2019 ist dies im Abschnitt Gersthofen, von Thyssenstraße bis zur Anschlussstelle Stettenhofen geplant. MdL Georg Winter beantragte, dass im kommenden Jahr 2019 auch das unmittelbar anschließende noch fehlende Zwischenstück von Stettenhofen bis Meitingen Nord mit realisiert wird. Nach der Auswertung einer Verkehrsmessung im Jahre 2016 bewegen sich zwischen Meitingen Nord und Stettenhofen sich etwa 24 000 Fahrzeuge täglich, ab der Anschlussstelle Langweid erhöht sich diese Anzahl auf ca. 43 900 Fahrzeuge innerhalb von 24 Stunden. „Dank der aktuell guten Mittelausstattung und der Tatsache, dass Bayern es in den zurückliegenden Jahren immer verstanden haben die zugeteilte Quote voll auszuschöpfen plus möglicher Restmittel anderer Länder, sollte dies kein Problem sein“, erklärte Winter. Für die Dringlichkeit dieser Maßnahme nannte der Landtagsabgeordnete in Absprache mit den Bürgermeistern Jürgen Gilg (Langweid) und Michael Higl (Markt Meitingen), folgende Argumente: Die Umfahrung Stettenhofen verfügt über keinen Lärmschutzwall und der angelegte Humusabtrag an der B2 sei je nach Windrichtung nicht ausreichend. „Beim Durchfahren der Grünbrücke“, so der Landtagsabgeordnete, „tritt ein kontinuierlicher erhöhter Lärmpegel auf“. Die Verkehrsbelastung ist somit weit höher als dies im Planfeststellungsbeschluss niedergeschrieben wurde. Schon vor Jahren lag dieser im Bereich Langweid und auch Erlingen wesentlich darüber, sogar Nahe an der 50 Prozent-Grenze. Die B2 wurde im Bereich des Marktes Meitingen höher gebaut als geplant und produziert damit höhere Lärmemissionen. Es bedarf deshalb keines weiteren Gutachtens, Vielmehr legen nach Aussagen von Georg Winter die vorgenannten Argumente dar, dass es ausreichend Gründe gibt die lärmmindernden Maßnahmen, sofort umzusetzen. Winters Anliegen wäre, dass das staatliche Bauamt Augsburg mit dem Einbau des DSH-V-Belags für das noch fehlende Zwischenstück in 2019 beauftragt wird.
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