Martinslegende regt zum Nachdenken an

Vor der Aula des Erlinger Kinderhauses spielten Jörg Gebhard (links) und Ansgar Mann (rechts) vor einem Lagerfeuer die Legende der Mantelteilung eines Soldaten und einem Bettler den Kindergartenkindern und ihren Begleitern vor
Meitingen - Erlingen. Zum traditionellen Martinsumzug und der anschließenden Aufführung der Martinslegende hatte Kindergartenleiterin Heidi Schuster mit den Erzieherinnen und „ich-ren Kinder“ auch in diesem Jahr wieder eingeladen. Der Umzug der singenden, mit leuchte-ten und bunten Laternen ausgestattete etwa 60 Buben und Mädchen, führte in Begleitung von Eltern, Geschwistern, Oma´s und Opa´s führte von der Erlinger Musikkapelle begleitet, von der St. Martinskapelle am Friedhof zum ehemaligen Erlinger Schulhof. Bevor im Schein eines flackernden Lagerfeuers die die Legende des Heiligen St. Martin und dessen Manteltei-lung für einen armen Bettler aufgeführt wurde, ging der Bettler durch eine Straße von Haus zu Haus um deren Bewohner zu animieren, ihm Speis, Trank und etwas Wärme zu geben, stieß dabei aber immer auf „taube Ohren“. Ansgar Mann (Bettler) und Jörg Gebhard (St. Mar-tin) spielten die Geschichte den andächtig lauschenden aber auch etwas nachdenklich ge-stimmten Kindern und Erwachsenen vor. Für das leibliche Wohl der Martinsfeierbesucher wurde vom Elternbeirat des Kindergartens mit Leberkäs belegten Semmeln, Glühwein, Kin-derpunsch und Lebkuchen gesorgt.
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