Meinungs- und Informationsaustausch über die geplante Werkserweiterung

Zu einem Meinungs- und Informationsaustausch über die geplante Schaffung zusätzlicher Bauflächen für eine Werkserweiterung der Lechstahlwerke trafen sich die LSW Betriebsräte und SPD Fraktionsmitglieder (von links) Betriebsrat Thomas Fleschhut, stellvertretender Betriebsvorsitzender Stefan Janik, Betriebsratsvor-sitzender Peter Balke sowie die Meitinger SPD Ge-meinderäte Werner Grimm, Michael Zambelli Gat, Matthias Mark und Christine Fünffinger
Meitinger SPD – Fraktion trifft sich mit LSW – Betriebsräten zur Meinungsfindung über die Notwendigkeit neuer Anlagen im nördlichen Lohwald Meitingen – Herbertshofen. Vor wenigen Tagen traf sich die SPD – Fraktion des Meitinger Marktgemeinderates Werner Grimm, Matthias Mark, Michael Zambelli Gat und Christine Fünffinger mit Betriebsratsmitgliedern der Lechstahlwerke zu einem Meinungsfindungs- und Informationsaustausch über die vorgesehene Werkserweiterung. „Gerade zur Meinungs-findung über das Für und Wieder der geplanten Schaffung von zusätzlichen Bau-flächen für neue Anlagen der Betriebe der Max Aicher Unternehmungsgruppe im nördlichen Bereich ist es wichtig, auch Argumente der Belegschaft für eine solche Planung anzuhören“, erklärte SPD Fraktionsvorsitzender und 2. Bürgermeister Werner Grimm den Grund des Treffens. „Da es nicht einfach sei, im Rahmen der Bebauungsplanaufstellung die richtige Balance zwischen den Interessen der Mitarbeiter und den Belangen des Naturschutz ab-zuwägen, war der SPD – Fraktion das Gespräch mit dem Betriebsrat wichtig“, erläuterte Marktgemeinderat Matthias Mark. Der Betriebsratsvorsitzende Peter Balke erläuterte eindringlich die Notwendigkeit der Flächen, denn nur durch neue Werkserweiterungen lasse sich durch zusätzliche Weiterver-arbeitung und Veredlung die Qualität der Erzeugnisse weiter vertiefen um sich am Stahlmarkt konkurrenzfähig zu halten. Ebenso wichtig sei es, so Balke, die Schaffung der Möglichkeit zum Recyling von Nebenprodukten des Stahlwerkes zur Ressourcenschonung, Schonung von ohnehin zu geringen Deponiekapazitäten und zur Senkung der Entsorgungskosten weiter zu vertiefen. Die SPD Fraktionsmitglieder versprachen, die Belange der LSW – Belegschaft in ihre Meinungsbildung mit einzubeziehen, da die Notwendigkeit sicherer Arbeitsplätze für sie hohe Priorität habe. „Nach Ansicht der Gesprächsrunde wäre es ein positives Signal der Geschäftsführung, im Rahmen der Klimadiskussion frühzeitig auf den vorgesehenen Aus-gleichsflächen mit der Umwandlung in Waldflächen zu beginnen“, erklärte Matthias Mark.
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