Neues Nutzungskonzept für die Gemeindehalle diskutiert

Ehrende und Geehrter beim Meitinger SPD - Ortsverband (von links): Matthias Mark, Jubilar Ernst Fensky, Franz Neher und Herberts Woerlein.
Meitinger SPD Ortsverband Jahreshauptversammlung mit Ehrungen in der AWO Begegnungsstätte

Meitingen. Auf der Jahreshauptversammlung der SPD Meitingen wurde Ernst Fenski für 60 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt. „Ein Anlass, der große Freude in unserem Kreise verbreitete, denn so ein Jubiläum kommt nicht alle Tage vor“, freute sich der erste Vorsitzende Matthias Mark. Aber auch die politische Diskussion kam an diesem Abend nicht zu kurz. Der Kritik des Kreistagsabgeordneten Franz Neher, Ehrenbürgermeister der Marktgemeinde Thierhaupten, an den neuen AVV-Tarifen schlossen sich die versammelten Mitglieder an. „Gerade für den ländlichen Raum ist diese Tarifreform nicht der große Wurf und bietet durch höhere Preise keinen Anreiz, den öffentlichen Nahverkehr stärker zu nutzen“, sagte Franz Neher. Herbert Woerlein, Abgeordneter im Bayerischen Landtag, re-flektierte in seiner Rede nochmals das Ergebnis der Bundestagswahl und die Wahrnehmung der SPD bei den Bürgerinnen und Bürgern. Aber auch die Politik in Meitingen war Thema der Veranstaltung. Der Fraktionsvorsitzende Werner Grimm berichtete über die aktuellen Überlegungen im Marktgemeinderat zur baulichen Entwicklung des Ortskerns von Meitingen. Dazu gehört auch ein weiteres Nutzungskonzept für die Gemeindehalle an der Werner-von- Siemens-Straße. Nachdem die SPD bereits seit Jahren drängt, liegen nun Ideen für einen Umbau zu einem Kindergarten vor. „Doch das ist zu kurz gegriffen“, findet Grimm. „Der Platz gibt es her“, erklärt der der zweite Meitinger Bürgermeister, „dieses Haus neben einem Kindegarten auch zu einer Heimat für die örtlichen Vereine zu gestalten. Dieses fand große Zustimmung bei den versammelten Mitgliedern. „Wichtig ist, sich bei allen Ideen Prioritäten zu setzen und die Umsetzung schrittweise anzugehen“.
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