Neugestaltung der Erlinger Dorfmitte nimmt Formen an

Architektin Susanne Moser - Knoll (links) und Bürger-meister Michael Higl haben sich im Rahmen einer Ge-sprächsrunde mit Erlinger Bürgerinnen und Bürger im der Erlinger Sportgaststätte auf eine Variante zur Ortskernneugestaltung geeinigt
 
Der mittlerweile marode gewordene Dorfstadel, in dem viele Feiern und Feste abgehalten wurden, gehört bald der Vergangenheit an und wird im Zuge der Ortsmitten-neugestaltung Erlingens durch ein neues Gebäude er-setzt
Bürgerschaft hat sich für eine von vier Varianten entschlossen. Nächstes Ortsgespräch findet im November statt
Meitingen – Erlingen. Zu einer weiteren Gesprächsrunde zum Thema Neugestaltung der Erlinger Dorfmitte lud Bürgermeister Michael Higl die Bevölkerung des Meitinger Ortsteils in die örtliche Sportheimgaststätte ein. Die Dorferneuerung umfasst die Bereiche Alte Dorf-straße, Eichenweg und die St. Martinstraße. Im Rahmen der, jetzigen, dritten Zusammen-kunft wurden von Bürgermeister Michael Higl und von Susanne Moser – Knoll vier Varian-ten (wir berichteten) vorgestellt. Bei der jetzigen, zweiten Besprechung hat sich eine Varia-nte, Nummer drei herauskristallisiert, die bei den etwa 50 anwesenden Interessenten auf großen Zuspruch stieß und zur weiteren Bearbeitung ausgewählt wurde. Bei dieser Varian-te soll der Dorfstadel ein neues, eigenständiges Gebäude werden und die innenliegenden Grünflächen des „Schulhofes“ beibehalten werden. Wie kann man mit einer kleinen Idee Großes bewältigen“, mit dieser Frage stimmte Bürgermeister Higl auf die Diskussion ein. Die Belebung des Dorfstadels“, so Higl, „ist schon die Überlegung wert, wie man das Ge-bäude in die Dorferneuerung mit einschließen kann. „Ist das Thema Stadel vom Tisch?, wollte Christoph Mann wissen. Moser Knoll sagte dazu, dass der Stadel eine feste Einheit im Dorferneuerungsprozess darstelle. Bernd Schey erläuterte dazu, dass man die ur-sprünglichen Eigenschaften und den Charakter des Stadelgebäudes beibehalten sollte doch so, wie sich der Stadel derzeit präsentiert kann er nicht erneuert werden. „Man kann durchaus neue Bauten errichten, die sich ins Dorfbild einfügen“, antwortete die Architektin. Michael Higl stellte dazu fest, dass jedoch ohne weitere Parkplätze an eine Veränderung des Gebäudes nicht zu denken wäre. Zahlreiche weitere Fragen wurden diskutiert, eine wichtige Frage war dabei auch die Parksituation im Bereich des Kindergartens. „Warum kann man zur Entspannung dieser Parkplatzangelegenheit im Kindergartenumfeld nicht Parkgelegenheiten an der Alten Dorfstraße installieren, wollte Johannes Preßlein wissen. Nach Ansicht von Susanne Moser – Knoll wäre dies durch-aus denkbar. Reinhard Leix sprach den Bau einer Tiefgarage an. Der Bau einer Tiefgarage wäre auf Grund der anfal-lenden Kosten nicht rentabel. Eine weitere Alternative wäre der Abriss des ehemaligen Lehrerhauses, das jedoch bewohnt ist. Wenn dieser Fall einmal eintreten würde, würden die Bewohner rechtzeitig informiert und neue Wohnungen bereitgestellt. Werner Rasch wollte wissen, warum die Marktgemeinde Meitingen nicht das Grundstück an der Straßen-kreuzung St. Martinstraße – Eichenweg, auf dem eine „Ruine“ steht, kaufen könnte und diesen Platz mit Parkgelegenheiten auszustatten. „Das ist nicht so einfach, wir werden die-sen Vorschlag jedoch besprechen“, erklärte Higl.Letztlich beschloss man, das der Mai-baumstandort erhalten bleibt, die Gehwege im Umfeld des Kindergartens und der Alten Dorfstraße so bleiben wie es derzeit der Fall sei und auch die Themen Dorfstadel und Bus-haltestellen weiter im Auge behalten werden. Die nächste Gesprächsrunde zur Erlinger Dorferneuerung im örtlichen Sportheim ist im Monat November geplant.
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