Verwaltungsmitarbeiter beziehen neue Büroräumlichkeiten

Einweihung der neuen Räumlichkeiten für die Meitinger Wohnungsbau GmbH und Wasserwerk in der Meitinger Schlossstraße: (hintere Reihe von links) Thomas Braunmüller, Bruno Höfer, Diakon Dieter Frembs, Pfarrer Gerhard Krammer, MdL Fabian Mehring sowie (vordere Reihe von links) Kämmerer Karl-Heinz Meier, zweiter Bürgermeister Werner Grimm, dritte Bürgermeisterin Claudia Riemensperger, Bürgermeister Michael Higl und Architekt Klaus Soppa.
Die Marktgemeinde Meitingen hat in der Nähe des Rathauses eine Immobilie gekauft und diese zu Büroräumen umgebaut
Meitingen. Am 12. November 1976 fiel in Meitingen die Entscheidung, ein neues Rathaus zu bauen. Nach einem Architektenwettbewerb fand am 22. Juni 1977 die Erteilung eines Planungsauftrages für den Neubau des Rathauses an der Schlossstraße statt und am 22. Juni 1978 mit der Baumaßnahme begonnen. Die Grundsteinlegung wurde von dem damaligen Bürgermeister Leonhard Rieger am 30. November 1978 vorgenommen, am 22. Juni 1978 wurde mit dem Neubau des Hauses, das mit einem Kellergeschoß, Erdgeschoss sowie in einem Obergeschoss ausgestattet wurde, begonnen. Die Gesamtnutzungsfläche beträgt 2284,01 Quadratmeter, der Gesamtrauminhalt beläuft sich auf 14 401,48 Kubikmeter. Richtfest wurde am 27. Juli 1979 gefeiert, der Einzug der Gemeindemitarbeiter ging vom 8. April bis 10. April 1981 über die Bühne und die festliche Eiweihung mit einem Festakt fand am 25. Mai 1981 statt. Im Rahmen eines Bürgerfests mit Tag der offenen Tür wurden die neuen Räumlichkeiten der Öffentlichkeit präsentiert. Die Baukosten beliefen sich damals auf etwa 7, 550 Millionen D-Mark. „Nach nun mittlerweile 38 mussten wir feststellen, dass durch die dynamische Entwicklung Meitingens das Rathaus als Verwaltungsgebäude für die Beschäftigten der Marktgemeinde zu klein geworden sind“, schildert Bürgermeister Michael Higl. Aus diesem Grund kaufte der Markt Meitingen eine Immobilie an der Schlossstraße ganz in der Nähe des Rathauses erworben und zu Büroräumen umgestaltet, in das die Mitarbeiter des Wasserwerkes und Wohnungsbau GmbH am 1. Juli dieses Jahres einziehen werden und ab diesem Zeitpunkt dort Ansprechpartner für die Bürger sind.
Im Rahmen der Einweihungsfeier, die vom Ellgauer Klarinettentrio „Blechfrei“ musikalisch umrahmt wurde, dankte Bürgermeister Michael Higl allen am Umbau tätigen Handwerkern und Firmen für ihre zuverlässige Arbeit. „Wir hatten seit Jahren das Thema Rathausräumlichkeiten, die mittlerweile an ihre Grenzen gestoßen sind, ins Auge gefasst“, erläuterte Higl. Als Im November 2018 an dem benachbarten Gebäude das Schild „zu verkaufen“ angebracht zeigte man im Rathaus an dieser Immobilie Interesse und packte die Gelegenheit zum Kauf am Schopf, so der Meitinger Bürgermeister. Nach einer Einigung mit der ehemaligen Besitzerin wurde der Umbau von der ortsansässigen Wohnungsbau GmbH in die Hand genommen. Letztlich wurde die Entscheidung einvernehmlich vom Wasserwerk und der Wohnungsbau GmbH abgesegnet, die Umbaumaßnahmen konnten in Angriff genommen werden. „Nun sind hier zwei Einrichtungen untergebracht, zwei Geschäftsfelder die größer werdende elementarische Aufgabenbereiche zu bewältigen haben“, erläuterte Higl. Ein Beispiel für neue Aufgaben des Wasserwerkes sind das innovative Projekt der kalten Nahwärme der Wohnungsbaugesellschaft in Zusammenarbeit mit der SGL Carbon. Die im abfallenden Produktionsprozess anfallende Abwärme der Firma SGL wird in den Neubauten an au in der Werner-von-Siemens-Straße genutzt. „Beim Thema Wohnungsbau sind wir bestrebt, dass Angebot von neuem bezahlten Wohnraum weiter auszuweiten“, erklärte Bürgermeister Michael Higl. Durch das große Engagement von Architekt Klaus Soppa und Handwerkern sowie zahlreichen örtlichen Firmen und der umliegenden Region, wurde der Umbau vorbildlich durchgeführt. Pfarrer Gerhard Krammer meinte, dass es in unserer heutigen, schnelllebigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr sei, dass solche Projekte wie dieser notwendig gewordene Umbau zur Freude aller Beteiligten eine Weihe erfahren dürfen. In diesen neuen Räumlichkeiten werden in diesem Fall an der Erfüllung der elementarsten Bedürfnisse der Menschheit gearbeitet“, betonte der katholische Seelsorger. Diakon Dieter Frembs zitierte zwei Bibelverse und meinte anschließend, das Wohnen und Wasser immer mehr zu Luxusgütern werden, wodurch eine ungute Entwicklung bevorsteht. „Die hier untergebrachten Mitarbeiter der Wohnungsbau GmbH und des Wasserwerkes stellen sicher, dass sie in diesen neuen Räumlichkeiten ihre Aufgabenbereiche zum Wohle der Gemeinschaft mit Freud und viel Engagement absolvieren werden“, freute sich der Diakon. Nachdem die beiden Kirchenvertreter den neuen Räumen ihren Segen erteilt hatten ließen die Festgäste bei Speis und Trank sowie gemütlichen und geselligen Unterhaltungen die Weihezeremonie ausklingen.
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