Vogelliebhaber reinigen Nistkästen am Lech

Damit heimische Vogelarten auch in den kalten Winter-monaten saubere Unterkünfte vorfinden reinigten (von links) Michael Baumann, Josef Händler, Felix Öxler, Al-fred Wunderle und Manuel Schmid über 60 an Bäumen in den Lechauen angebrachte Nistkästen für die bunte Vogelwelt in diesem Naturgebiet.
Vogelzuchtverein Meitingen säubert Vogelbehausungen in den Lechauesn zum Überwintern für heimische Vögel

Meitingen. Wie bereits in den vergangenen Herbstmonaten trafen sich auch in diesen Vor-wintertagen Mitglieder des Vogelzuchtvereins Meitingen und Umgebung in den Lechauen um die Nistkästen der heimischen Vogelarten in den Lechauen zu reinigen. „Die Säuber-ungsaktion für die heimischen Vogelarten ist in dieser Jahreszeit notwendig, da verschie-dene Vogelarten in den kalten Wintermonaten in den an Bäumen angebrachten hölzernen Kästen übernachten, diese ihre Unterkünfte aber nur dann Annehmen, wenn sie sauber vorgefunden werden“, schildert Vogelliebhaber Michael Baumann. Aber auch für die kom-mende Brutsaison im nächsten Frühjahr sind saubere Nistplätze wichtig, da sonst neben den Vögeln auch Ungezieferarten und verschiedene Parasiten in den Kästen ihren Winter-schlaf verbringen. Seit über 20Jahren werden von unseren Mitgliedern in zugänglichen Stellen im Raum der Lechauen Nistkästen angebracht. Mittlerweile sind mehr als 60 Vo-gelbehausungen, von den Vereinsmitgliedern hergestellt worden und werden von diesen auch persönlich betreut. Dass sich dabei auch der Erfolg einstellt, beweist die alljährliche Kontrolle im Spätherbst wenn von Vereinsmitgliedern die Kästen überprüft und gesäubert werden. „Wir stellen dabei immer wieder fest, dass die meisten Vogelkästen von Meisen, Kleibern, Sperlingen und Schnäppern bewohnt werden. „Aber auch ungewöhnliche Mieter quartieren sich ein“, schmunzelt das Vorstandsmitglied der Meitinger Vogelzüchter. Des öfteren haben sich auch Gelbhalsmäuse, Haselmäuse und Hornissen in den Behausun-gen der Vögel niedergelassen. Im Rahmen der jährlichen Aktion wird auch das Futter für die Winterfütterung zubereitet und zur Verteilung hergerichtet. Die selbst hergestellten Fut-terbretter werden mit Sonnenblumenkernen gefüllt und dann mit erhitztem Rindertalg aus-gegossen. Diese werden dann zusätzlich an den vier Futterhäuschen vom Verein aufge-hängt und somit in den Sommermonaten vom Zaunkönig als Nistplatz benutzt. Besucht werden die Futterstellen am häufigsten von Goldammern, Grünfinken, Sperlingen, Kern-beißern, Rotkelchen und allen Arten von Meisen. Erfreulich ist, schmunzelt Michael Bau-mann, dass sich in den kommenden Monaten Vereinsmitglied Anton Lindenmeier bereit erklärt hat, die Fütterung zu übernehmen.
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