Was wird aus der Meitinger Gemeindehalle?

Die Meitinger Gemeindehalle ist in die Jahre gekommen. Was künftig aus dem Gebäude werden soll bereitet den Marktgemeinderäten etwas Kopfzerbrechen

Marktgemeinderat gibt Machbarkeitsstudie zur Nutzung als Kindertagesstätte in Auftrag. Technische Bausubstanz soll untersucht werden

Meitingen. Steigende Geburtenzahlen, in Meitingen rechnet man künftig mit einer etwaigen Geburtensteigerung von etwa 30 Kindern pro Jahr, bereiteten den Fraktionen im Marktgemeinderat der Kommune leichte Kopfzerbrechen. „Wir rechnen künftig mit 120, statt bisher 90 Geburten“, erklärt Bürgermeister Michael Higl. Diese Zahlen stellen den Rathauschef und seinen Gemeinderatsmitgliedern vor einige Probleme, denn es könnten die Kinderbetreuungsplätze in Meitingen rar werden. So wird im Gremium ins Auge gefasst, dass die Gemeindehalle an der Werner- von- Siemensstraße künftig eventuell als Kindertagesstätte genutzt werden könnte. Um dieses Vorhaben in die Tat umsetzen zu können wird vom Marktgemeinderat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben um eine eventuelle Nutzung für Kinder sicher zu stellen. Dabei wird die Statik der Halle sowie die technische Bausubstanz aber auch das Tragwerk auf den Prüfstein gestellt. Ein Gespräch mit einem Investor, der sich auf die Umnutzung älterer Bausubstanzen spezialisiert hat, hat bereits stattgefunden. „Nachdem unsere Gemeindehalle vor vielen Jahren bereits schon einmal als Kindergarten genutzt wurde, ist eine neue Einrichtung für Kinder durchaus überlegenswert, doch dürfen die Kosten für eine Umgestaltung nicht teurer als ein Neubau sein“, betont Higl. „Auch wenn an dem Gebäude viele Erinnerungen hängen, wäre eine Nutzung als Kindertagesstätte eine gute Lösung“, befürwortete FW – Fraktionschef Fabian Mehring das Vorhaben. Das die Meitinger SPD schon seit einigen Jahren für ein vernünftiges Nutzungskonzept der Halle plädiert, daran erinnerte Marktgemeinderat Matthias Mark und die parteilose Marktgemeinderätin Christine Fünffinger ist der Meinung, der Gemeindehalle doch die Chance zur Nutzung für Kinder einzuräumen. Rudi Helfert, Gemeinderat im Gremium der Freien Wähler fand es jedoch wichtig, zuerst die Kosten eines eventuellen Neubaus zu ermitteln ehe man bei einer eventuellen Sanierung der Halle ein Fass ohne Boden vor Augen habe. Zustimmung für eine Nutzung der Halle als Kita gab es auch von Seiten der CSU- Fraktionschefin und dritter Bürgermeisterin Claudia Riemensperger. „Ich bin durchaus der Meinung“, so Riemensperger, „dass unsere Gemeindehalle, an der der Zahn der Zeit schon ein bisschen nagt, ein schöner und zentraler Standort für einen Kindergarten wäre“.
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