Fabian Mehring wirbt in Sachen Stahlwerk für mehr Sachlichkeit

Fabian Mehring wirb für mehr Sachlichkeit im Bezug auf die Lechstahlwerkerweiterung
Landtagsabgeordneter will Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen
Meitingen-Herbertshofen. In der Auseinandersetzung um die Erweiterung des Lech-Stahl-werks in Herbertshofen wirbt Landtagsabgeordneter Fabian Mehring bei den beteiligten Kom-munen für eine Versachlichung der Debatte und warnt vor Populismus. Zuvor hatte die Ge-meinde Biberbach ihrer Nachbarkommune Meitingen mit Klage gedroht. Alle Beteiligten sollten besser einen kühlen Kopf bewahren und sich sämtliche berechtigten Interessen sorg-sam anhören. Im Idealfall gelingt uns dann ein Kompromiss, der die berechtigen Anliegen von Ökologie und Ökonomie unter einen Hut bringt“, sagt der parlamentarische Geschäfts-führer der FW-Regierungsfraktion, der bereits mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber hierzu in Kontakt steht. Am Ende, so ist sich Mehring si-cher, wäre eine radikale Rodung des Lohwalds ebenso falsch wie ein Verzicht auf mehr als hundert Millionen Investition in den Standort samt 350 neuer Arbeitsplätze. „Die Aufgabe der Politik ist es nun einen geeigneten Mittelweg zu definieren. Wer sich stattdessen zum Sprach-rohr von Bürgerinitiativen oder Unternehmensleitung aufschwingt macht es sich zu einfach und wird seiner Verantwortung als Mandatsträger nicht gerecht“, findet Mehring. Schließlich, so der Landespolitiker weiter, würde es in dieser Frage keine „Guten und Bösen“ geben. Mehring: „Wer ausschließlich an Bäume denkt vergisst, dass fast 1000 Familien vom Stahl-werk leben und jede Schule, jeder Kindergarten sowie alle öffentlichen Einrichtungen Meitin-gens aus den Gewerbesteuern des Unternehmens mitfinanziert werden. Wer dagegen nur Gewinne im Blick hat blendet unsere Verantwortung für die Natur aus und springt auch zu kurz“, warnt der Heimatabgeordnete. Stattdessen bedarf es laut Mehring nun einer fachlichen Begutachtung aller Pläne und Bedenken. Danach will Landtagsabgeordneter Mehring, der auch Fraktionschef im Marktrat und Kreistag ist, Umweltminister Glauber nach Herbertshofen holen um einen Vorschlag für eine naturverträgliche und wirtschaftliche Zukunft des Stahlerks zu machen.
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