Hospitalstift: FREIE WÄHLER-Kreisräte treten geschlossen dem Förderverein bei

Das Bild zeigt die Kreisräte der Freien Wähler bei der Unterzeichnung der Beitrittserklärungen zum Förderverein am Rande ihrer Fraktionssitzung im Augsburger Landratsamt. (Foto: Elias Pfeiffer)
Kommunalpolitiker wollen Zeichen für bürgerschaftliches Engagement setzen

Der von Josef Guggemos initiierte Förderverein zum Erhalt des Hospitalstifts in Dinkelscherben darf sich über zwölf prominente Neumitglieder freuen. Im Zuge ihrer letzten Fraktionssitzung vor der Sommerpause sind die Kreisräte der Freien Wähler auf Vorschlag von Fraktionschef Dr. Fabian Mehring, der sich seit Monaten intensiv für den Erhalt des Pflegeheimes einsetzt, geschlossen der ehrenamtlichen Vereinigung beigetreten.

„Wir sind begeistert vom bürgerschaftlichen Engagement und dem Zusammenhalt der Menschen in Dinkelscherben, die seit letztem Herbst mit vereinten Kräften für den Erhalt des jahrhundertealten Wahrzeichens ihrer Kommune kämpfen. Nur durch diese Bürgerbewegung war es möglich, den bereits gefassten Schließungsbeschluss noch einmal aufzuheben und dem Pflegeheim eine Zukunft zu ermöglichen. Nun braucht es umso mehr Unterstützung und gute Ideen. Dazu wollen wir mit unserem Beitritt einen symbolischen Beitrag leisten und zum Ausdruck bringen, dass wir hinter dieser Einrichtung und dem Bürgerwillen der Menschen in Dinkelscherben stehen“, sagte der Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Dr. Mehring nach der Sitzung im Augsburger Landratsamt.

Unter Verweis auf die aktuelle Debatte zu den Freitagsdemonstration bayerischer Schüler fügte Mehring an, dass das Beispiel Dinkelscherben im kleinen Maßstab zeige, dass die konstruktive Einmischung der Menschen in politische Entscheidungen ein „Qualitätsverbesserer für abgehobene Entscheidungsprozesse an einsamen Schreibtischen“ sein kann. „Die Politik sollte insgesamt wieder mehr auf die Bürger hören für die sie gemacht wird. Auch diese Erkenntnis wollen wir mit unserem Beitritt zur Bürgerbewegung für das Hospitalstift zum Ausdruck bringen“, so Mehring.
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