Mandichosee: Nun ist klar, woran die Hunde starben

Am Mandichosee herrscht weiterhin Aufenthaltsverbot. (Foto: Landratsamt Aichach-Friedberg, Markus Pettinger)

Nun ist endgültig klar: Mindestens einer der Hunde am Mandichosee starb durch Blaualgen.

Im Magensaft eines Hundes sei der laborchemische Nachweis von Anatoxin und mikroskopisch der Nachweis von Cyanobakterien der Gattung Tychonema gelungen, teilt am Donnerstag das Landratsamt Aichach-Friedberg mit. "Damit ist nun zweifelsfrei bewiesen, dass einer der Hunde an einer Anatoxinvergiftung starb". Weitere Ergebnisse zur Anatoxinkonzentration im Wasser stünden noch aus.

Im Mandichosee in Merching wurde eine hierzulande seltene Gattung von Cyanobakterien, also Blaualgen, nachgewiesen. Aufgrund der "weiterhin nicht abgeschlossenen Untersuchungen mit laufend neuen Erkenntnissen zum Verhalten und zum Vorkommen von Tychonema im Mandichosee wurde durch Allgemeinverfügung ein Aufenthaltsverbot erlassen", betonen die Behörden. Im gesamten Bereich der Lechstaustufe 23 / des Mandichosees ist das Baden, das Angeln, die Ausübung von Wassersport und das Betreten des Anschwemmbereiches am Ufer untersagt. (pm)
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