Spezielle Algenart im Mandichosee gefunden: Sind sie der Grund für die toten Hunde?

Am Mandichosee wurden nun spezielle Algen gefunden. (Foto: Gudrun Arndt)

Am Mandichosee ist nun eine spezielle Algenart gefunden worden. Das teilt das Landratsamt Aichach-Friedberg mit. Der Uferbereich ist über das Wochenende gesperrt.

Im Zusammenhang mit dem Tod der drei Hunde am Mandichosee sind die Behörden auf eine mögliche Ursache gestoßen. Die aktuellen Wasserproben haben ergeben, dass zwar die Qualität des Wassers an sich zum Baden nach wie vor in Ordnung ist, sich aber an angeschwemmten Wasserpflanzen und an Treibholz die Algenart „Tychonema“ in höherer Konzentration angelagert hat.

Warum die Algen bislang nicht entdeckt wurden? Dazu das Landratsamt: „Bei den aktuellen Wasserproben hat man erstmalig nicht nur das Wasser, sondern auch Treibholz und Pflanzenreste vom Uferbereich beprobt, so kam es zum jetzigen Ergebnis.“

Uferbereich am Mandichosee erneut gesperrt

Es handele sich um eine sehr seltene Gattung, mit der die Behörden vor Ort bislang keinerlei Erfahrung haben. Als Vorsichtsmaßnahme wurde in Abstimmung zwischen Gemeinde Merching und dem Landratsamt deshalb über das Wochenende der Uferbereich abgesperrt. Hinweistafeln wurden aufgestellt.

Bis Anfang nächster Woche werden weitere Erkenntnisse über die Algenart gesammelt. Die Gemeinde Merching wird in der Zwischenzeit das Ufer von Treibgut und Wasserpflanzen befreien.

Ob es nun tatsächlich die speziellen Blaualgen waren, an denen die Tiere verendeten, soll eine Obduktion der drei toten Hunde ergeben. Das Ergebnis liegt allerdings noch nicht vor.(pm)
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