49-jähriger Meringer wird Opfer eines Betrugs durch falschen Microsoft-Mitarbeiter

Über PayPal tätigte der bislang unbekannte Täter, laut der Polizei, Abbuchungen im unteren vierstelligen Bereich. (Foto: Symbolbild / Igor Stevanovic-123rf.com)
Am Montag wurde ein 49-jähriger Meringer Opfer eines Betrugs durch einen falschen Microsoft-Mitarbeiter.

Ein 49-jähriger Meringer erhielt am Montag einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter der Firma Microsoft. Auf Nachfrage gab der Meringer seine Kennwörter und Login-Daten an den Betrüger heraus. Letztlich wurden über PayPal unberechtigte Abbuchungen im unteren vierstelligen Bereich getätigt.

Tipps der Polizei

Der „falsche Microsoft-Mitarbeiter“ ist eine seit längerem geläufige Betrugsmasche. Häufig sprechen die Anrufer nur auf Englisch. Es wird vorgetäuscht, dass der Computer mit einem Virus befallen ist. Das Problem könne sofort online behoben werden. Deshalb werden die Opfer nach persönlichen Passwörter und Zugangsdaten gefragt. Die Betrüger verschaffen sich somit Zugang zu allen persönlichen Daten und tätigen Überweisungen, Kreditkartenzahlungen oder nehmen andere Zahlungsdienste missbräuchlich in Anspruch.

Laut Polizei Friedberg führt die Herausgabe von persönlichen Daten, Zugangsdaten, Bankverbindungsdaten, Kreditkartendaten und so weiter immer zu einem finanziellen Schaden.

„Geben Sie deshalb am Telefon keine Auskunft über Ihre persönlichen Passwörter und Zugangsdaten. Geben Sie keine Konto- oder Kreditkartendaten heraus. Beenden Sie das Gespräch sofort.“ (pm)
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