Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung bei der Freiwilligen Feuerwehr Mering

Teamarbeit der Retter - Jeder Handgriff muss sitzen, alle Abläufe perfekt ineinander greifen. Bei der Leistungsprüfung aber auch beim Verkehrsunfall nachts um 3 Uhr und Regen auf der Landstraße.

Im Ernstfall zählt jede Sekunde. In der Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung zeigten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mering, dass jeder Handgriff sitzt. 

Es ist Nacht - Bei einem Verkehrsunfall wurde der Fahrer eines PKW in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Dies ist das am täglichen Einsatzgeschehen der Feuerwehren orientierte Szenario, bei dem 13 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr Mering in der Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung zeigen mussten, dass sie im Ernstfall jeden Handgriff beherrschen.

Die Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges hat hierbei maximal 240 Sekunden Zeit, nach dem Eintreffen am Unfallort alle erforderlichen Gerätschaften für die Rettung der Person in Betrieb zu nehmen. Parallel dazu muss auch die Verkehrsabsicherung der Unfallstelle, der Brandschutz, die Ausleuchtung der Einsatzstelle sowie die lückenlose Betreuung des Patienten sichergestellt werden.

Die Vertreter der Kreisbrandinspektion, Kreisbrandmeister Kevin Kobras, Kreisbrandmeister Sven Anneser sowie Werner Sanktjohanser, achteten aufmerksam darauf, ob jeder Handgriff korrekt ausgeführt und das Zeitlimit eingehalten wurde. Beide Einsatzgruppen erzielten ein ausgezeichnetes Ergebnis: Es wurde nicht nur das vorgegebene Zeitlimit jeweils deutlich unterschritten, sondern die Einsatzübungen auch vollkommen fehlerfrei absolviert.

Je nach Leistungsstufe von Stufe 1 (Bronze) bis Stufe 6 (Gold/Rot) waren von den Teilnehmern neben der Einsatzübung noch weitere Prüfungsteile in Theorie und Praxis, von der Gerätekunde bis hin zur Anwendung notfallmedizinischer Maßnahmen, abzulegen.

Die Kommandanten der Meringer Feuerwehr, Andreas Regau und 2. Kommandant Thomas Henl, gratulierten allen Prüfungsteilnehmern. Mit einem gemeinsamen Abendessen im Feuerwehrhaus bedankten sie sich für das Engagement, neben Familie und Beruf unermüdlich viel Zeit und Einsatzbereitschaft für die Feuerwehr aufzubringen. So vergehen beispielsweise alleine 10 Jahre, bis die Prüfungen für alle sechs Leistungsstufen absolviert werden können.


Teilnehmer:
Stufe 1: Markus Keppeler, Niko Steinmaier; Stufe 2: Maximilian Groß, Philipp Müller, Tobias Regau, Maximilian Schwind; Stufe 3: Martin Kosche; Stufe 4: Florian Huber, Ralf Weterings; Stufe 5: Andreas Greif; Stufe 6: Stefan Bernhard, Kay Hesse, Christian Kroner
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