Meringerin fällt auf Saure-Gurken-Masche herein und verliert 6000 Euro

Die Friedberger Polizei berichtet von einem dreisten Betrügerring, dem eine 34-Jährige aus Mering aufgesessen ist. (Foto: Hunter Bliss/123rf.com)

Einem dreisten Betrügerring ist eine 34-Jährige aus Mering aufgesessen. Sie verlor dadurch 6000 Euro.

Auf der Suche nach einem Nebenjob geriet sie im Internet an einen angeblichen Engländer. Ihre Aufgabe wäre gewesen, aus Kamerun rund 500 Kilogramm Saure-Gurken-Pulver zu importieren und weltweit zu vertreiben. Für diese vermeintlich lohnende Tätigkeit musste sie jedoch vorab viermal je 1000 Euro nach Kamerun überweisen, damit die Ware auf den Weg geht.

Die Ware traf natürlich nie ein, sie wurde immer mit Lieferschwierigkeiten vertröstet. Als die Ware dann doch endlich in Brüssel eingetroffen sein sollte, wurde sie dorthin beordert, um diese abzuholen. Dort angekommen, musste sie noch einmal 1000 Euro in bar übergeben und weitere 1000 Euro nach Kamerun überweisen.

Sie erhielt sodann ein 30 Kilo wiegendes Probepäckchen des Gurkenpulvers, wurde heim geschickt und sollte noch einmal nach Brüssel kommen, um den Rest abzuholen. Zu Hause stellte sie dann fest, dass es sich um Zement handelte. Sie erstattete Anzeige gegen die allerdings unbekannten Betrüger. (pm)
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