Wiesn-Besucher beschäftigen Friedberger Polizei und absolvieren Alkotests

Die Friedberger Polizei hatte an den Meringer Bahnhöfen viel zu tun. Symbolbild: mh

Mit mehreren alkoholisierten Besuchern des Münchner Oktoberfestes hatte die Friedberger Polizei am Mittwoch an den Meringer Bahnhöfen zu tun.

Gegen 18.30 Uhr beobachtete eine Streife, wie ein 27-jähriger Meringer am Bahnhof St. Afra in Richtung P & R-Parkplatz torkelte, berichtet die Polizei. Er ging zu seinem Wagen, um damit heimzufahren. Die Polizeibeamten rochen den Alkohol, als sie den Mann ansprachen. "Er war sofort ohne Umschweife einverstanden, zu Fuß nach Hause zu gehen, um seinen Führerschein zu retten", heißt es in dem Pressebericht der Polizei.
Gegen 22.30 Uhr wurde dann ein BMW eines 59-jährigen Königsbrunners einer Verkehrskontrolle unterzogen. Auch hier rochen die Polizeibeamten Alkohol. Der Alkotest vor Ort zeigte 0,56 Promille, so dass der Wiesn-Besucher für einen Test mit dem gerichtsverwertbaren Alkomaten mit zur Dienststelle musste. "Pech gehabt", schreibt die Polizei, denn der Test zeigte genau die gesetzliche Grenze von 0,5 Promille, so dass dies einen Bußgeldbescheid in Höhe von 500 Euro, zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot nach sich zieht.
Gegen 21.45 Uhr fiel dann noch ein 50-Jähriger auf, der mit seinem Kumpel herumwankte. Als die Polizei ihn ansprach, meinte der Meringer, er möchte noch mit seinem Fahrrad nach Hause fahren. Da er erkennbar betrunken war, wurde ihm für seine eigene Sicherheit ein Alkotest angeboten, den er mit 1,6 Promille absolvierte. Nun sah er ein, dass er das Radl besser stehen lassen sollte. Er trottete mit seinem Freund von dannen. (pm)
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