Internationale Kochideen für Merings Rathauschef

IKM-Vorsitzende Maureen Lermer übergab im Rathaus Merings Erstem Bürgermeister Hans-Dieter Kandler das erste Kochbuch ihres Vereins mit Gerichten aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Deutschland.
Mering: Rathaus | Ein ideales Weihnachtsgeschenk für Familienangehörige und Freunde. Auch die Gemeinderäte bekommen es als Präsent.

IKM-Vorsitzende Maureen Lermer überreichte bei einem Gespräch im Rahmen ihrer Tätigkeit als Asylkoordinatorin der Gemeinde das erste Kochbuch ihres Vereins. Die Autorin Manuela Krämer, die im Verein für die Sparte Kochen zuständig ist, veröffentlichte es im Sommer und möchte damit Projekte des Vereins unterstützen. Sie selbst verdiene gar nichts daran, verriet sie. Es ist in allen Buchhandlungen, beim Verein oder auch über Amazon zu einem sehr niedrigen Preis erhältlich. Erster Bürgermeister Hans-Dieter Kandler freute sich über das überraschende Geschenk und blätterte durch die 34 internationalen Gerichte aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Deutschland. „Meine Familie wird sicherlich das ein oder andere Gericht ausprobieren und ich schenke es allen Gemeinderäten zu Weihnachten“, sagte er spontan und bestellte bei Maureen Lermer 24 Exemplare.

„Sich selbst und seinen Lieben etwas Gutes kochen ist leichter als viele denken. Diese leckeren Rezepte stammen aus den Alltagsküchen unserer Erde und sind schnell nachgekocht!“ schreibt Manuela Krämer im Klappentext ihres Buches. Nach vier Cooking-Challenges, den multikulturellen Koch-Events, die der Verein bisher in Merching und Kissing durchführte, entschied sie sich, die Lieblingsgerichte der Teilnehmer mit Fotos zu veröffentlichen. Von A wie Afghanische Reistafel über M wie Maniok-Kuchen aus Brasilien bis Z wie Zigni aus Eritrea – finden sich hier die Gerichte versammelt. Mit vielen praktischen Tipps und Informationen über Herkunft und Tradition der Rezepte. Manuela Krämer ersetzte Fertigzutaten durch frische oder schlug für in Deutschland schwer erhältliche Zutaten einen Ersatz vor. Nach dem gemeinsamen Kochen, bei dem jeder den anderen in den Topf gucken konnte, wurden die Gerichte gemeinsam gegessen und darüber gesprochen. „Kochen ist Kultur und ein Stück Selbständigkeit. Jeder kann sich das bewahren, egal wo er morgen lebt“, sagt die Autorin. Das Ziel von Maureen Lermer war es nämlich, den Asylbewerbern eine Möglichkeit zu bieten, Gerichte ihrer Heimat zu kochen und anderen bekannt zu machen. Das Kochbuch dient dem Zweck des internationalen Vereins, das Miteinander und den Respekt im Alltag zu fördern und geflüchteten Köchen und Köchinnen ein Stück Stolz zurückzugeben, verraten Maureen Lermer und Manuela Krämer.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.