Meringer Schüler gewinnen mit ihrem Mondgefährt den ersten Platz

Simon Rathgeber (links), Christian Adomat (rechts hinten) und Leonid Steinmüller (rechts vorne) mussten auf einer Teststrecke beweisen, dass sich ihre Apollo 13 allein mit der Kraft der Sonne fortbewegen kann. (Foto: Aneta Rathgeber)
Mering: Ambérieuschule | Simon Rathgeber und Christian Adomat gewinnen mit ihrer „Apollo 13“ in der Juniorklasse kreativ beim Wettbewerb „SolarMobil Bayern“. Sie stellten ihr Projekt der Jury aus Studenten und Dozenten an der FH Augsburg vor.

Für Simon Rathgeber und Christian Adomat wird der 18. Juli bestimmt in Erinnerung bleiben. Sie hatten in einem Zeitraum von zwei Monaten mit Hilfe ihrer Eltern ein Solarmobil gebaut und gestaltet und holten sich mit der „Apollo 13“ beim bayerischen Regionalwettbewerb, der durch das Jakob-Fugger-Gymnasium organisiert wurde, den ersten Platz. Aufgrund ihres sensationellen Erfolges wollen die beiden Schüler der Ambérieuschule ihre Forschertätigkeit fortsetzen und sich auch im nächsten Jahr wieder bei einem solchen Wettbewerb beteiligen.

Die Aufgabe beim Regionalwettbewerb SolarMobil Bayern lautete, zum Thema „50 Jahre Mondlandung“ ein Fahrzeug zu konstruieren, das sich allein mit Sonnenenergie fortbewegen kann. Das Gefährt mussten die Teilnehmer technisch richtig und auch nachhaltig bauen, künstlerisch gestalten und der Jury aus Studenten und Dozenten der FH Augsburg mit einem Plakat und Vortrag präsentieren. Auf einer Teststrecke wurde außerdem überprüft, ob das Fahrzeug wirklich die Sonnenstrahlung nutzte und sich fortbewegte. Es gab drei Klassen, in denen die Teilnehmer antreten konnten: die Ultraleichtklasse, die Kreativklasse und die Juniorklasse kreativ. In der letztgenannten Gruppe traten Simon Rathgeber und Christian Adomat aus Mering gemeinsam mit Leonid Steinmüller aus Augsburg an. Alle drei sind seit zwei Jahren im Kinderclub des Vereins Deutscher Ingenieure „VDini“ Mitglied. Leonid Steinmüller ist erst sieben Jahre alt und beteiligte sich nicht in allen Phasen der Verwirklichung. Simon Rathgeber interessiere sich schon seit früher Kindheit für Technik und Erfindungen, konstruiere gerne und zeichne Pläne von Autos und Flugzeugen, erzählt seine Mutter Aneta. „Vor kurzem war es ein Helikopter, den er auf Papier brachte“, verrät sie. Das Interesse an Technik kommt nicht von ungefähr: sein Vater Markus ist von Beruf Ingenieur und half seinem Sohn Simon und dessen Schulfreund Christian bei der Verwirklichung des „Mondgefährts“. Von Mitte Mai bis Mitte Juli arbeiteten sie gemeinsam daran, ein Fahrzeug mit vier Rädern und einem Kofferraum zu bauen und mit Folie zu dekorieren. Auf dem Dach brachten sie die Solarzelle an, die die Sonnenstrahlen aufnimmt und damit den Elektromotor antreibt, sagt Markus Rathgeber. Die erforderlichen Teile und drei Termine in einer Werkstatt stellte ihnen der Club „VDini“ zur Verfügung. Die Dekoration überlegten sich die Kinder selbst, ebenso die Plakatgestaltung und die Präsentation.
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