Vorbereitungen für das 6. Internationale Festival laufen auf Hochtouren

Das Friedberger Tanzstudio Tulay zeigt den Besuchern des Internationalen Festivals jährlich neue erotisch-exotische Bauchtänze.
Mering: Mehrzweckhalle | Internationale Musik- und Tanzgruppen und Gerichte von drei Kontinenten erwarten die Besucher in diesem Jahr.

„Sich gegenseitig mit Respekt und Toleranz zu begegnen und dabei Kulturen anderer Länder kennen lernen zu können, das ist Ziel unseres jährlichen internationalen Festivals in Mering“, verkündete Maureen Lermer, Vorsitzende des Vereins IKM e. V. (Internationale Kultur Mering) in ihrer Begrüßungsansprache im Jahr 2017. Zehn Nationen, darunter Nicaragua, Sansibar, Eritrea, Syrien, Mongolei, Somalia, Italien, Iran und Deutschland sind in ihrem Verein vertreten und sie freut sich jederzeit über weitere neue Mitglieder. Mit ihrem engagierten Team bereitet sie gerade das 6. Internationale Festival vor, das am 5. Mai von 14.30 bis 22 Uhr in der Mehrzweckhalle Mering stattfinden wird. Die Besucher können mit alten und neuen Bekannten ins Gespräch kommen, gemeinsam Spezialitäten anderer Nationen ausprobieren und ein internationales Bühnenprogramm mit Musik und Tänzen genießen. Der Eintritt kann aufgrund der Unterstützung zahlreicher Sponsoren wieder 3 Euro betragen, Kinder bis 13 Jahre sind frei. Es wird Speisen aus Brasilien, Syrien und Afrika, Getränke, Kaffee und Kuchen geben. Zum dritten Mal tritt die energiegeladene Samba- und Percussionband Pica Pau aus Augsburg auf und wird mit ihrer Trommelshow für Karnevalsstimmung wie im brasilianischen Rio de Janeiro sorgen. Die Friedberger Bauchtanztruppe Tulay, das Kissinger Tanzstudio Effekt, die Kinder des Meringer Trachtenvereins Almarausch, Franz Lermer am Schlagzeug und das 15-jährige Gesangstalent Malaika Lermer mit englischen Interpretationen und eigenen Songs werden ebenso wieder mit von der Partie sein. Auch Patricia Fleig und Mustafa Aras haben ihre Teilnahme mit neuen musikalischen Beiträgen zugesagt. Erstmals treten der irische Singer und Songwriter Colm Egan und Alex and Friends mit afrikanischen Trommeln auf. Feuer auf der Bühne versprechen die „Magic Diamonds“ des SV Mering mit ihrem aktuellen Showtanz. Der Sänger und Multiinstrumentalist Njamy Sitson, geboren in Kamerun und seit 18 Jahren in Deutschland als Lehrer an der Medical School Hamburg und am freien Musikzentrum München tätig, kommt unter dem Motto „Musikmachen ist Völkerverständigung“ nach Mering. Discjockey Sam Kiss aus Stuttgart wird in den Pausen und nach dem Bühnenprogramm für die Gäste Unterhaltungsmusik auflegen. Eine Premiere in Mering gibt die Band „Swing de Paris“ mit Sängerin Luise Zebrano. Sie bringt Lieder von Django Reinhard, Ella Fitzgerald, Billie Holiday und großen Jazzsängerinnen der vergangenen Jahrzehnte auf die Bühne. Die Band verspricht eine Prise Pariser Kaffee-hausatmosphäre der 30er und 40er Jahre. Auch die Meringer Jazzband „Last Contact“, die Schulband der Realschule Mering und Laila mit ihrer Tanzgruppe sind erstmals beim Festival vertreten. Die deutsch-äthiopische Künstlerin Haimi Messele, die seit 1996 in München lebt und arbeitet, stellt einige ihrer Werke aus. In den letzten vier Jahren nahm sie mit traditionellen afrikanischen, aber auch neuen Stilen an mehr als 14 Ausstellungen in Europa teil und bietet Workshops für Kinder an. Die assyrisch-mesopotamische Tanztruppe Nawfal Shamoun aus Augsburg wird die Besucher mit schnellen Tänzen sicher zum Mitklatschen animieren. Der deutsche Sänger und Songwriter Mick Zimmer verspricht gefühlvolle, berührende Texte und eingängige Melodien des Pop und Rock mit Gänsehautgefühl. Er begann im Alter von neun Jahren, seine ersten Lieder zu komponieren, inzwischen hilft ihm sein Bruder dabei. Seine Stimme klingt sehr emotional, verrät Maureen Lermer. Bei der Mode und Fashionshow unter dem Motto „Fantasie und Harmonie“ zeigen Erwachsene, Jugendliche und Kinder neue Kleider, Röcke, Overalls und T-Shirts der lebensbejahenden Marke „Ndemela Creations“, die Maureen Lermer wieder kreierte. Wie jedes Jahr ließ sie die afrikanischen Kleidungsstücke in ihrer Heimat Kamerun nähen. Sie können im Laufe des Nachmittags anprobiert und bei ihr bestellt werden, sagt sie. Die Organisation „Mering ist bunt“ wird für den reibungslosen technischen Ablauf des Internationalen Festivals sorgen.

Info: Das genaue Programm des Internationalen Festivals ist auf Facebook unter IKM - Internationale Kultur Mering e.V. zu finden.
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