Aschermittwoch: CSU Mering informiert und verteilt Rosen

CSU-Ortsvorsitzender Florian A. Mayer (links) und der stellv. Landrat Manfred Losinger hatten am Aschermittwoch Rosen für die anwesenden Damen dabei, weil am 14. Februar auch gleichzeitig Valentinstag ist. (Foto: Silvia Braatz)
Mering: Vereinsheim Wasserhaus | Mering. Der diesjährige politische Aschermittwoch am 14. Februar fiel zusammen mit dem Valentinstag. Das nahmen CSU-Ortsvorsitzender Florian A. Mayer und der stellv. Landrat Manfred Losinger zum Anlass den anwesenden Damen Rosen zu schenken. Es sei schön, so Mayer, dass Sie sich trotzdem Zeit genommen hätten um sich über aktuelle kommunale Themen der Orts- oder Landkreispolitik zu informieren.

Nach einem ausgiebigen Fischessen sprach Florian A. Mayer den Gewerbepark Mering an und stellte klar, dass die CSU sich einig sei, dass man eine Gewerbegebiet wolle. Allerdings gäbe es verschiedene Ansichten was den Bebauungsplan und den Investor betreffe. Dabei übte der Zweite Bürgermeister vor allem an zwei Punkten Kritik: Die Entscheidungen im Rahmen dieses Bauleitverfahrens seien ohne umfassende Informationen getroffen worden. Nicht nur der Investor war lange Zeit unbekannt, sondern auch die weiteren kleineren Interessenten kenne der Marktgemeinderat bisher nicht. Dies sei aber wichtig, um überhaupt eine Grundsatzentscheidung treffen zu können. Mayer verwies auf das Klumpenrisiko eines Großprojektes und nannte die Beispiele Ludwig Leuchten und Trevira in Bobingen, wo es schwierig sei entsprechende Nachfolgelösungen zu finden. Des Weiteren würden viele der Entscheidungen unter enormen Zeitdruck getroffen, was normalerweise keine Grundlage für eine gute Entscheidung sei, so Mayer. Er lobte dabei die vorbildliche Arbeit der Landkreisführung.

CSU steht zur Einführung der gelben Tonne

Als zweites Thema schnitt Mayer die Entscheidung betreffend der Einführung der gelben Tonne im Landkreis an. Der Kreistag käme demnach dem eindeutigen Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach. Als Vorteile zählte er den Rückgang des Mülltourismus und damit eine Entlastung der Anwohner an der Hermann-Lönns-Straße sowie der beengten Verhältnisse auf dem Wertstoffhof selbst auf. Auch der stellv. Landrat Manfred Losinger, der aktuell Landrat Dr. Klaus Metzger urlaubsbedingt vertritt, ging auf das geplante Holsystem ein. Die meisten der Besucher auf dem Wertstoffhof legen Ihre Fahrt zur Müllabgabe eben nicht mit dem normalen Einkaufsvorgang zusammen. So würde die gelbe Tonne auch einen ökologischen Beitrag leisten.

Losinger sprach außerdem über den kürzlich verabschiedeten Kreishaushalt und den Rückgang der Verschuldung bei einer Betrachtung ohne den Haushalt der Kliniken an der Paar. Letztere bezeichnete er als Sorgenkinder, weil man mit einem Defizit von fast fünf Millionen Euro pro Jahr wieder an historische Höchstmarken erinnert werde.

Besonders positiv sei dagegen die Landesausstellung im Jahr 2020 zum Thema Wittelsbacher sowie die zahlreichen Baumaßnahmen im Landkreis. Neben der Instandhaltung und Erweiterung der Schulen habe man auch viel bezahlbaren Wohnraum schaffen können und die schwierige Situation mit den vielen Asylbewerbern gut gemeistert. Losinger sprach sich aber auch dafür aus, dass abgelehnte Asylbewerber eben dann auch zeitnah das Land verlassen müssten.

Losinger kandidiert auch für die Landtagsliste

Als Dank für seinen Vortrag überreichte CSU-Ortsvorsitzender Florian A. Mayer dem Landratsstellvertreter Manfred Losinger ein Meringer Kaffeehaferl und wünschte diesem für seine anstehende Landtagslistenkandidatur viel Erfolg. „Es wäre schön“, so Mayer, „wenn wir mit Dir ab Herbst einen zweiten CSU-Abgeordneten aus dem Landkreis stellen könnten.“ Dabei erinnerte Mayer an das knappe Ergebnis von vor fünf Jahren.
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